Moss

Es war einmal in einem fernen Mäusekönigreich... Zu Beginn des Virtual-Reality-Adventures "Moss" findet sich der Spieler in einer Bibliothek vor einem dicken Märchenbuch wieder. Eine Stimme berichtet von einer unbekannten bösen Macht, die das Königreich überfallen hat. Nun braucht es einen Helden, der es rettet.

Das ist im Fall von Moss nicht etwa der Spieler, zumindest nicht direkt - sondern die Mäusedame Quill. Der Spieler übernimmt als eine Art Geist gleich mehrere Rollen. Zum einen steuert er über diesen die kleine Maus, zum anderen kann er Steine aus dem Weg räumen, die für Quill zu groß und schwer sind. Auf diese Weise entgeht das Spiel auf clevere Art und Weise einem Problem, das Virtual Reality (VR) aktuell noch hat: die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit des Spielers in einer 360-Grad-Welt. Denn der Geist selbst bewegt sich nicht, er blickt eher von außen auf das Geschehen. Was der Immersion - das entscheidende bei VR - jedoch kaum schadet. Moss ist ein spannendes VR-Märchen mit vielen Puzzles, das zeigt, dass bei dieser Technologie nicht immer aus der Ego-Perspektive gedacht werden muss.

"Moss" ist am 27. Februar 2018 für Playstation VR erschienen. Zum Spielen wird außerdem eine Playstation 4 benötigt.

Bild: Polyarc / PR 28. Februar 2018, 20:002018-02-28 20:00:45 © SZ.de/jab