PlayerUnknown's Battlegrounds

"Winner Winner Chicken Dinner!", steht in gelber Schrift auf dem Bildschirm. Das war's. Der Schriftzug ist der ganze Lohn, wenn man eine Partie "PlayerUnknown's Battlegrounds" (kurz PUBG) gewinnt. Ähnlich minimalistisch gestaltet sich das Spielprinzip des Survival-Shooters: Der Spieler wird mit 99 anderen von einem Flugzeug auf einer Insel abgesetzt. Auf der Insel finden die Spieler Waffen, Schutzkleidung und Schmerztabletten. Es gewinnt, wer am Ende als einziger übrigbleibt. Der martialische Kampf ums Überleben steht bei Gamern derzeit hoch im Kurs. Obwohl das Spiel offiziell noch gar nicht erschienen ist - für rund 30 Euro kann man die unfertige Version im Early Access erwerben -, zählt die PUBG-Community bereits 8,5 Millionen Mitglieder. Am Wochenende spielten zeitgleich mehr Menschen weltweit PUBG als Dota 2 oder Counter-Strike: Global Offensive - zwei Spiele, die in den vergangenen Jahren konstant die meistgespielten Titel auf der Spieleplattform Steam waren. Auf der Gamescom fand zudem das erste E-Sport-Turnier in dem Survival-Shooter statt. Der Siegeszug von PUBG zeigt wieder einmal, dass der Erfolg eines Spiels vor allem von der Gaming-Community abhängt. Und welcher Humor Gamer anspricht: Einer der stärksten Gegenstände im Spiel ist die Bratpfanne. Weil sie unzerstörbar ist, nutzen Spieler sie gerne als Schutzschild.

Link-Tipp:

In diesem Artikel erklärt unser Autor Maximilian Sippenauer, warum PUBG Zuschauer und Spieler gleichermaßen begeistert.

Bild: Bluehole / PR 31. August 2017, 21:322017-08-31 21:32:15 © SZ.de/mri/sks