Stuttgart:Studienplätze auf dem Land sollen Lehrerdefizit verringern

Stuttgart (dpa/lsw) - Die regionale Verteilung von 200 neuen Studienanfängerplätzen für das Lehramt an Grundschulen soll dazu beitragen, den Lehrermangel auf dem Land zu bekämpfen. "Auch wenn die größeren Standorte der Pädagogischen Hochschulen leichter zusätzliche Studierende aufnehmen können, haben wir darauf geachtet, dass die Regionen mit besonderem Lehrermangel an den Schulen angemessen berücksichtigt werden", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart.

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Stuttgart (dpa/lsw) - Die regionale Verteilung von 200 neuen Studienanfängerplätzen für das Lehramt an Grundschulen soll dazu beitragen, den Lehrermangel auf dem Land zu bekämpfen. „Auch wenn die größeren Standorte der Pädagogischen Hochschulen leichter zusätzliche Studierende aufnehmen können, haben wir darauf geachtet, dass die Regionen mit besonderem Lehrermangel an den Schulen angemessen berücksichtigt werden“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart.

Auf die Pädagogischen Hochschulen in Freiburg und Ludwigsburg entfallen je 50 zusätzliche Studienanfängerplätze. In Heidelberg, Karlsruhe, Schwäbisch Gmünd und Weingarten kommen je 25 neue Stellen hinzu. Das entspricht einem Zuwachs von jeweils rund 18 Prozent an allen Standorten. Die Landesregierung hofft auf den sogenannten Klebeeffekt. Der besagt, dass die jungen Lehrer dort eine Stelle suchen, wo sie ausgebildet wurden. Das Land sucht derzeit händeringend Lehrer vor allem für Grundschulen sowie Sonderpädagogen. Besonders groß ist die Personalnot auf dem Land.

Für den Ausbau der Studienanfängerplätze stellt das Land knapp 1,5 Millionen Euro pro Jahr bereit. 2018 werden damit acht Professuren sowie die zugehörigen Stellen für den akademischen Mittelbau und die Verwaltung eingerichtet.

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