Gütersloh:Saarland bei Studienanfängern ohne Abitur letzter

Saarbrücken/Berlin (dpa/lrs) - Die Bemühungen um eine Öffnung des Hochschulstudiums für Absolventen ohne Abitur kommen im Saarland nur langsam voran: Im Vergleich der Bundesländer liegt die Hochschullandschaft an der Saar auf dem letzten Platz, wie das CHE Centrum für Hochschulentwicklung am Donnerstag in Berlin mitteilte. Allerdings liege dies auch an der begrenzten Verfügbarkeit von Studienplätzen, erklärte CHE-Expertin Nicole Schulz.

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Saarbrücken/Berlin (dpa/lrs) - Die Bemühungen um eine Öffnung des Hochschulstudiums für Absolventen ohne Abitur kommen im Saarland nur langsam voran: Im Vergleich der Bundesländer liegt die Hochschullandschaft an der Saar auf dem letzten Platz, wie das CHE Centrum für Hochschulentwicklung am Donnerstag in Berlin mitteilte. Allerdings liege dies auch an der begrenzten Verfügbarkeit von Studienplätzen, erklärte CHE-Expertin Nicole Schulz.

Die Zahl der Hochschulabsolventen ohne Abitur oder Fachhochschulreife stieg im Saarland nach den Daten des Zentrums von 2011 bis 2016 von 3 auf 19. Die Zahl der Studierenden ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung nahm im gleichen Zeitraum von 87 auf 259 zu, die der Studienanfänger von 31 auf 51. Deutschlandweit studieren so viele Menschen ohne Abitur wie noch nie.

Die Quote von 0,87 Prozent bei den Studienanfängern liegt laut CHE nach wie vor weit unter dem Bundesdurchschnitt von 2,58 Prozent. Im Bundesländervergleich bedeutet dies den letzten Platz in dieser Kategorie. Allerdings hat das Saarland erst im April vergangenen Jahres neue Regelungen zum Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte eingeführt. Dazu gehören ein Probestudium und ein Notendurchschnitt von mindestens 2,5 im beruflichen Abschlusszeugnis.

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