Klavierfestival:Furiose Fantasten

Klavierfestival: Antonio Faraò vereint makellose Technik mit unbändiger Kreativität.

Antonio Faraò vereint makellose Technik mit unbändiger Kreativität.

(Foto: Ottobrunner Konzerte)

Nik Bärtsch, Antonio Faraò und Cornelius Claudio Kreusch beim 8. Jazz Piano Marathon Ottobrunn.

Es ist inzwischen eine liebe Tradition, dass der Jahresreigen der "Ottobrunner Konzerte" mit einem Klavierfestival zu Ende geht. Zum achten Mal kann man am Samstag einen "Jazz Piano Marathon" miterleben - mit drei Weltstars des Jazz. Da ist zum einen der Schweizer Nik Bärtsch, der nicht nur von einem klassischen Klavierstudium kommt, sondern auch Philosophie und Linguistik studiert hat. Und so hat er sich seit mehr als 20 Jahren als Zen-Jazzer unter den Pianisten einen Namen gemacht. Auf seinen ECM-Alben - solo wie mit seiner Band Ronin - hat er fast einen neuen Stil kreiert: Sein entschleunigter Minimal-Jazz verwandelt Rhythmus in reine Energie.

Kaum weniger einzigartig ist der Stil des Italieners Antonio Faraò. Der Römer vereint makellose Technik mit unbändiger Kreativität. Seit er 1998 den "Concorso Internazionale Piano Jazz Martial Solal" in Paris gewann, ist er aus der internationalen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. Zu guter Letzt gibt sich Cornelius Claudio Kreusch - zusammen mit seinem Bruder Johannes Tonio künstlerischer Leiter der Ottobrunner Konzerte - die Ehre: Berklee-Alumni, Produzent, Musikmanager, Entrepreneur und Schöpfer von mehr als 30 eigenen, mitunter Charts-stürmenden Alben. Und ebenfalls ein unverkennbarer, immer aus seiner Emotionalität schöpfender Stilist des Moments.

8. Jazz Piano Marathon Ottobrunn, Sa., 9. Dez., 20 Uhr, Wolf-Ferrari-Haus, Rathausplatz 2, www.ottobrunner-konzerte.com

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