Abschied:Monika Gruber zieht sich zurück

Kabarettistin Monika Gruber plant Bühnenabschied

Erst "ohne Worte", wie ihr neues Programm heißt - dann ohne sie: Monika Gruber will sich von der Bühne zurückziehen.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Zumindest von der Bühne: Ihr neues Programm "ohne Worte" soll das letzte der Kabarettistin sein. Leise wird sie trotzdem nicht.

Monika Gruber hat genug von der Bühne. Am heutigen Donnerstag spielt sie noch am Stadttheater Wels, ihr Kalender ist bis Jahresende gut gefüllt mit Auftritten in Österreich. Doch nach dem 31. Dezember im Salzburger "Congress" ist Schluss: Wo bei den Kollegen vom fahrenden Kabarettvolk der Kartenvorverkauf für 2022 ausgeleuchtet ist, bleibt die Website der Gruberin finster.

"Mein aktuelles Bühnenprogramm (das treffenderweise "Ohne Worte" heißt, d.Red.) ist mein letztes", sagte sie der Bild-Zeitung. Sie wolle den Absprung nicht verpassen. Nur: Absprung wohin? Ins Private? Mit gerade mal 50?

Gerade ist beim Piper Verlag ihr neues Buch erschienen: "Backstage - die Frau hinter dem Bühnentier". Zudem schreibe sie an einem Drehbuch für einen Film, in dem sie auch spielen wolle. Nur für die Bühne langt die Motivation nach mehr als 20 Jahren nicht mehr.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusReden wir über Bayern: Gerhard Polt
:"Ich will mich nicht zu einer bestimmten Redeweise zwingen lassen"

Indischer Pfarrer, Staplerfahrer, Fischereivereinschef: Gerhard Polt schlüpft seit Jahrzehnten in Rollen - und will sich weiterhin nicht vorschreiben lassen, wen er spielt. Ein Gespräch über Humor und die Frage, was Kabarett darf.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB