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Erlanger im Gefängnis in Kamerun:"Wilfried ist wie eine Geisel"

Layoko und Wilfried Siewe

Der Erlanger Ingenieur Wilfried Siewe, 43, sitzt in einem Kameruner Gefängnis. Seine Frau Layoko, 37, versucht, ihn zurückzuholen, von Bayern aus, weil sie fürchtet selbst verhaftet zu werden, wenn sie nach Kamerun reist.

(Foto: Privat)

Wilfried Siewe macht 2019 Urlaub in Kamerun und wird plötzlich verhaftet. Seitdem kämpft seine Frau Layoko dafür, dass der Erlanger nach Hause darf. Über den Vorwurf des politischen Aktivismus und warum sie sich von den deutschen Behörden im Stich gelassen fühlt.

Interview von Clara Lipkowski, Erlangen

Seit März 2019 sitzt der Erlanger Ingenieur Wilfried Siewe, 43, in Kamerun im Gefängnis. Er war im Urlaub verhaftet worden, als er Fotos machte. Später wurde er zu drei Jahren Haft verurteilt. In Kamerun geht Präsident Paul Biya brutal gegen Oppositionelle vor. Siewes Frau Layoko, 37, kehrte ohne ihren Mann nach Erlangen zurück. Dort lebt sie mit den beiden Kindern und arbeitet als Projektmanagerin. Am Donnerstag wurde der Fall ihres Mannes vor Gericht in der Hauptstadt Yaoundé verhandelt. Layoko Siewe über die kamerunische Diaspora, Behörden und Politiker, die für Siewe kämpfen.

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