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Flüchtlinge in Bayern:"Ankerzentrum" in Donauwörth soll schließen

Anstelle einer großen Unterkunft soll es in Schwaben künftig mehrere kleine Flüchtlingsheime geben. In der Großeinrichtung war es immer wieder zu Konflikten gekommen.

In Schwaben sollen künftig mehrere kleine Flüchtlingsheime statt eines großen Heimes für den ganzen Bezirk betrieben werden. Wie die Regierung von Schwaben am Mittwoch ankündigte, soll damit die zum Jahresende geplante Schließung des "Ankerzentrums" in Donauwörth kompensiert werden. Anstelle diese Heimes soll es ein Behördenzentrum für ankommende Asylbewerber in Augsburg geben.

Dort würden die Flüchtlinge maximal drei Tage untergebracht und dann in Wohnheime verlegt. Neben den beiden bereits vorhandenen "Anker"-Dependancen in Augsburg sollen dafür weitere Heime in Mering (Kreis Aichach-Friedberg), Neu-Ulm, Kempten und Augsburg entstehen, teilte die Regierungsbehörde mit.

Bereits seit einiger Zeit ist geplant, dass die Großeinrichtung in Donauwörth Ende Dezember geschlossen wird. Dort gab es in der Vergangenheit immer wieder Konflikte zwischen Bewohnern und Sicherheitspersonal sowie der Polizei, gegen etliche Flüchtlinge liefen Strafverfahren.

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Im dortigen "Ankerzentrum" sind besonders viele Flüchtlinge aus der Türkei untergebracht. Die Verantwortlichen wollen von den Konflikten bislang nichts gewusst haben.   Von Stefanie Schöne