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Bundestag - München:vbw fordert zur Bundestagswahl Entfesselung der Wirtschaft

Bayern
Wolfram Hatz, Präsident der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), spricht. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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München (dpa/lby) - Die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft fordert vor der bevorstehenden Bundestagswahl ein "Entfesselungsprogramm" für Unternehmen. Zu den Hauptpunkten des am Donnerstag in München vorgestellten "Deutschlandplans 2025" zählen die Senkung der Unternehmenssteuern auf 25 Prozent, mehr Wohnungsbau und staatliche Förderung für den Kauf selbst genutzter Wohnungen. Die Strompreise sollen sinken, die EEG-Umlage abgeschafft werden, mit der der Bund den Ausbau der erneuerbaren Energien fördert. Die Entgeltobergrenze für Minijobs soll von 400 auf 750 Euro steigen.

Außerdem soll es für die Unternehmen Sofort- und Sonderabschreibungen für Investitionen in Klimaschutz und Digitalisierung geben, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln, fordert der Verband. Die Bundesministerien sollen zur Digitalisierung ihrer Verwaltungsabläufe verpflichtet werden. Insgesamt enthält das Papier laut vbw fast 150 Einzelforderungen. Der Verband ist unter anderem die Dachorganisation der beiden Metallarbeitgeberverbände bayme und vbm.

Die Wirtschaft stehe nach dem coronabedingten Einbruch vor einem Aufholprozess, der von zahlreichen tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen geprägt sei, sagte Hatz. Der vbw-Präsident betonte, dass der Plan "konsequent auf die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft" setze, auf deren Basis Wachstum und Beschäftigung gesichert werden sollten.

© dpa-infocom, dpa:210722-99-478321/2

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