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Verkehr in Bayern:Gute Noten für Zugtoiletten

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Der bayerische Gesamtwert für die Funktionstüchtigkeit von Zugtoiletten war 2020 etwas besser als in den beiden Vorjahren.

(Foto: Johannes Simon)

Wie ist es um die Funktionstüchtigkeit der Klos bestellt? Das wollte die SPD von der Staatsregierung wissen. Heraus kam: Vergangenes Jahr waren 96,53 Prozent der Toiletten funktionsfähig.

Die schönsten Bahnstrecken Bayerns werden gerne als Zugfahrten mit Landschaftskino beworben. In Klageliedern von Pendlern oder in manchem Ekelbild aus sozialen Netzwerken kommen dagegen die schlimmsten Zugtoiletten vor. Als Gruselkino - verdreckt, verstopft oder gleich defekt. Wie es um die Funktionstüchtigkeit der Klos bestellt ist, liegt nun offiziell vor, Markus Rinderspacher von der SPD hat sich mit einer Anfrage an die Staatsregierung gewandt.

Über die Bayerische Eisenbahngesellschaft werden die einzelnen Regionalverkehrsnetze getestet. So waren vergangenes Jahr 96,53 Prozent der Toiletten funktionsfähig. Erfreulich, wenn man nicht gerade vor einem der restlichen 3,47 Prozent steht. Gar auf 100 Prozent - läuft also wie gespült - bringen es das Netz Kahlgrund im Spessart und der Main-Saale-Express.

Unkomfortabler wirkt die Lage bei der Berchtesgadener Land Bahn und im Bereich Chiemgau-Inntal sowie bei der S-Bahn Nürnberg; jeweils mit Werten recht nah an 90 Prozent - quasi eines von zehn Örtchen war kaputt. Der bayerische Gesamtwert war im mobilitätsarmen Krisenjahr etwas besser als 2019 und 2018.

© SZ vom 22.03.2021 / ojo/amm
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