Leiharbeit in der PflegeDie reisende Krankenschwester

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Eine Intensivstation in einem Münchner Krankenhaus: Ohne Ärzte und Pflegekräfte müsste das Bett leer bleiben.
Eine Intensivstation in einem Münchner Krankenhaus: Ohne Ärzte und Pflegekräfte müsste das Bett leer bleiben. Peter Kneffel/dpa

Intensivkrankenschwester Bianca Kohl springt deutschlandweit in Kliniken ein, die Personalmangel haben. Ein toller Job findet sie. Die Staatsregierung und auch viele Verbände sehen in der Leiharbeit aber eine Gefahr.

Von Nina von Hardenberg

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An ihrem freien Tag packt Bianca Kohl ihren Koffer aus und wieder ein. Sie wäscht, putzt und füllt den leeren Kühlschrank auf. So ist es immer, wenn sie nach einem Einsatz irgendwo in Deutschland zurück nach Ingolstadt kommt. Sie rennt zur Post, ordnet ihre Finanzen, macht Arzttermine aus, ruft die vernachlässigten Freunde an. "Es bleibt alles liegen", sagt sie. Womit die 37-jährige Intensivkrankenschwester auch schon bei den negativen Seiten ihres Jobs als Leiharbeiterin in der Pflege ist, einem Job, den sie eigentlich liebt.

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