Miriam Alkämper hat sich mit gerade mal 20 Jahren dazu entschieden, auf einer Palliativstation zu arbeiten. Hier erklärt sie, warum angesichts des Todes Stühle manchmal wichtiger sind als Spritzen.
Nürnberg
:Pflegedienst-Mitarbeitende wegen Betrugs verurteilt
Mit falschen Abrechnungen brachten sie Kranken- und Pflegekassen um fast 430 000 Euro. Jetzt gab es Bewährungsstrafen für die fünf Angeklagten. Und was ist mit dem Geld?
München Klinik Schwabing
:Lichtes Wohnen für Pflegende statt Lungenkranke
Drei denkmalgeschützte ehemalige Bettenhäuser der Schwabinger Klinik werden saniert. Einziehen soll bald Personal der städtischen Krankenhäuser und Pflegeheime - zu bezahlbaren Mieten.
Pflegekräfte im Asylverfahren
:Heute unverzichtbar, morgen abgeschoben?
Fast 50 Prozent Ausländeranteil in der Pflege – ohne Zuwanderung würde das System kollabieren. Doch während sich bei den Behörden die Akten stapeln, leben Geflüchtete in Angst vor der Abschiebung. Über Papierkriege, absurde Hürden und einen bayerischen Sonderweg.
Bezahlbare Mieten in Bad Tölz
:Wohnheim für Pflegekräfte geplant
Die Tölzer Stadträte begrüßen einen Neubau mit 22 Einzelappartements im Kurviertel, sofern dort ausschließlich Pflegepersonal einziehen darf. Trotzdem lehnen sie die Pläne erst einmal ab – wegen der Zufahrten und der Anordnung der Stellplätze.
Indie-Pop aus München: young hoffi
:Zwischen Notaufnahme und Tonstudio
„Musik und Pflege sind gegenseitige Auszeiten“, sagt Niklas Hoffmann. Als „young hoffi“ macht er leisen Pop mit warmen Synths, als Krankenpfleger rettet er Leben.
Medizin
:Schwester Ursula weiß immer Rat
Eine aktuelle Meta-Analyse zeigt: In vielen Fällen könnten Pflegekräfte Tätigkeiten von Ärzten übernehmen – manchmal sogar besser.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie sich die Pflege auf Intensivstationen verändert
Vor 21 Jahren hat Pola Gülberg ihr Ausbildung in der Pflege abgeschlossen. Vieles funktionierte damals anders als heute. Und auch die Zukunft wartet mit Neuerungen – eine davon betrifft sie ganz persönlich.
Migration und Fachkräftemangel
:Von Bangalore nach Burgau - gekommen, um zu pflegen
Kliniken und Heime werben immer mehr ausländische Mitarbeiter an. Sie sollen sich wohlfühlen – und bleiben. Klappt das bei fünf jungen Inderinnen?
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wenn Patienten nicht mal mehr den eigenen Kopf stabil halten können
Wer nach langer Zeit an der Beatmungsmaschine wieder aufwacht, kann sich zunächst nur schwer bewegen – wenn überhaupt: Die Muskulatur ist verkümmert. Wie Pola Gülberg und ihre Kolleginnen aus der Physiotherapie dann vorgehen.
Medizin
:Das Mädchen aus Zimmer drei
Sie kämpfte um ihr Leben. Jahre später steht sie vor mir, gesund, selbstbewusst – und entschlossen, Pflegerin zu werden. Folge zehn der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:„Ich stech’ dich ab, wenn ich hier raus bin“
Beschimpfungen, Drohungen, Schläge – für viele Pflegekräfte ist das Alltag. Folge neun der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Wenn nichts mehr hilft, die Maschinen aber weiterlaufen
Eine Patientin liegt im Sterben, doch die Familie will sie nicht gehen lassen. Wann ist es genug? Folge acht der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Eine starke Armee braucht starke Kliniken
Während jetzt viel Geld in Rüstung fließt, kommt das Gesundheitssystem im Alltag an seine Grenzen. Folge sechs der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Mein Patient: ein Sexualstraftäter
Wie bleibt man professionell, wenn man einen Menschen versorgen muss, dessen Taten man verabscheut? Folge fünf der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Wenn jemand kollabiert, den man kennt
Ein Notfall wie viele – bis der erste Blick auf die Patientin alles verändert. Folge vier der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Corona: Wenn Vater und Tochter nicht mehr miteinander sprechen
In der Klinik ging es um Sekunden, draußen geht es noch immer um Überzeugungen. Folge drei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Medizin
:Ein bisschen Würde im kalten Neonlicht
Der letzte Weg meines Patienten Karl erinnert mich daran, was im Leben wirklich zählt. Folge zwei der SZ-Kolumne „Zwischen Leben und Abschied“ aus dem Alltag eines Intensivpflegers.
Pflegenotstand
:SPD-Politiker kritisieren Zustände am Amper-Klinikum in Dachau
In einem offenen Brief an Landrat Stefan Löwl stellen sich der Bundestagsabgeordnete Michael Schrodi und Landratskandidat Hubert Böck hinter die Pflegekräfte und bemängeln verschlechterte Arbeitsbedingungen. Der CSU-Landrat sieht Veränderungsbedarf.
Gesundheitspolitik
:Diskussion über Sparkurs am Amper-Klinikum Dachau
Der Klinkbetreiber Helios verlagert Service-Arbeiten auf das Pflegepersonal. Die Gewerkschaft Verdi lädt zu einer öffentlichen Diskussion am Donnerstag, 15. Januar, mit Vertretern des Betriebsrats und des Bündnisses „Krankenhaus statt Fabrik“.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein junger Patient ringt um sein Leben
Der Zustand des Mannes ist lebensbedrohlich, als er auf die Intensivstation kommt: Leberversagen, Liegetraumata und vermutlich ein fortgeschrittener Krätzebefall. Jetzt kommt es auf die bevorstehende Nacht an.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Eine Patientin, die sich zurück ins Leben kämpft
Einer älteren Frau auf Intensivstation geht es immer schlechter – schon bald ist sie dem Tod nah. Doch dann ändert sich ihr Zustand. Über einen Fall, der für Pflegerin Pola Gülberg zu den schönsten des Jahres gehört.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie die Feiertage am Jahresende für Pflegepersonal aussehen
Während andere die Christmette besuchen oder Gans genießen, geht der Betrieb auf der Intensivstation trotzdem weiter. Pola Gülberg über das Arbeiten an den Weihnachtstagen mit Pausen voller Lebkuchen-Desserts.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Der schwierige Weg zurück ins Bewusstsein
Einige Male versucht Pola Gülberg einen sedierten Patienten aufwachen zu lassen – ohne Erfolg: Der Mann reagiert hektisch, sodass die Pflegerin abbrechen muss. Wie es schließlich doch klappt und welche Rolle die Ehefrau dabei spielt.
Gesundheit
:Regierung verärgert Pflegekräfte mit Reformideen
Eine Kommission der Gesundheitsministerin will die Versorgung von Pflegebedürftigen verbessern. Es hagelt Kritik – auch weil offen bleibt, wie die Vorschläge finanziert werden sollen.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Dehydriert und kaum ansprechbar
Immer wieder kommen ältere Patienten ins Krankenhaus, deren Zustand Pflegerin Pola Gülberg als verwahrlost bezeichnen würde. Manche würden den Angehörigen Vorwürfe machen. Warum das zu kurz gedacht ist.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Im Krankenhaus kommt ein Unglück selten allein
Eine junge Frau kommt nach einem Herzinfarkt in die Klinik. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommen noch zwei weitere Krankheiten hinzu – jedes Mal ein herber Rückschlag. Warum das auch für Pflegerin Pola Gülberg eine schwierige Situation ist.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Warum Trompetespielen zum Gesundheitsrisiko werden kann
Dem Patienten von Pola Gülberg geht es stetig besser – nur seine Sauerstoffsättigung, die bleibt im Keller. Der Grund dafür bleibt allen ein Rätsel – bis die Pflegerin eine Idee hat.
Fachkräftemangel in München
:Mehr Pflegekräfte durch schnellere Anerkennung
Im Ausland qualifizierte Pflegefachkräfte sollen schneller auch in Deutschland in ihrem Beruf arbeiten können. In München wurde nun das Kompetenzzentrum für internationale Pflege eröffnet. Dort sollen Anpassungsmaßnahmen beschleunigt werden.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Und plötzlich fällt der Patient ins Koma
Einem Mann geht es rapide immer schlechter: Er dämmert weg, reagiert nicht mehr auf Schmerzreize. Doch warum? Pola Gülberg und ihre Kolleginnen stehen vor einem Rätsel, dessen Lösung eine besondere Form einer seltenen Erkrankung ist.
Palliativpflege
:Zwei Frauen und der Tod
Sterben in der Abstellkammer? Nur mit Morphin? Ohne Betreuung? Wegen solcher Vorurteile klären Michaela Bayer und Sara Loy mit viel Engagement über ihren Job, die Palliativpflege, auf – im Alltag und auf Instagram. Eine Nachtschicht im Münchner Klinikum Großhadern.
Krankenhäuser
:Pflegefachkräfte sollen künftig auch die Betten putzen
Die Helios Kliniken sind profitabel. Damit das so bleibt, sollen Pflegefachkräfte zusätzlich aufwendige Reinigungsarbeiten übernehmen. Dagegen wehren diese sich nun in München und Umgebung.
SZ-Pflegekolumne Auf Station
:Eine Fahrt mit dem E-Scooter, die fast mit einer Amputation endet
Auf der Intensivstation von Pola Gülberg liegt ein Mann, der sich bei einem Sturz vom E-Roller extrem schlimme Verletzungen zugezogen hat – vor allem um ein Bein sieht es gar nicht gut aus. Wie konnte das passieren, wo doch niemand sonst an dem Unfall beteiligt war?
Gesundheit
:Wie Kliniken neue Pflegekräfte finden
In deutschen Krankenhäusern herrscht ein großer Mangel an Personal, besonders in ländlichen Gebieten. Für ein Projekt in Brandenburg werden junge Menschen aus Albanien, Kosovo und Nordmazedonien angeworben. Ist das die Lösung?
MeinungPrantls Blick
:Der demente Mensch ist ein Mensch mit Herz
Lebenssatt ist ein anderes Wort für Wohlergehen. Auch alte Menschen müssen in Würde lebenssatt werden. Man darf sie nicht so behandeln, dass sie ihr Leben satthaben.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Worüber sich ein schwer Verletzter Sorgen macht
Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sich durch einen Sprung aus dem Fenster aus einer brennenden Wohnung gerettet hatte. Doch sein Gesundheitszustand war nicht das, was ihn auf der Intensivstation am meisten beschäftigte.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Schmerzen, die Pflegerin und Patientin verbinden
Wegen ihrer Endometriose muss einer Patientin von Pola Gülberg ein Teil des Darms entfernt werden. Der Fall der jungen Frau geht der Pflegerin besonders nahe – weil sie sieht, wie gefährlich die Krankheit werden kann, an der auch sie selbst leidet.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wieso auch ein leichter Stromschlag zum Herzstillstand führen kann
Ein Mann erleidet einen Stromschlag – danach geht es ihm eigentlich gut, zum Glück. Pflegerin Pola Gülberg erklärt, warum es trotzdem die richtige Entscheidung gewesen ist, dass er ins Krankenhaus kam und auf der Intensivstation an Monitoren überwacht wurde.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wenn der Patient glaubt, auf einem Weltraumbahnhof zu sein
Pola Gülberg versorgt einen Patienten, der sich sämtliche Schläuche und Kabel herauszieht, die ihn mit Medikamenten versorgen und seine Vitalwerte überwachen. Was das mit dem Kurzzeitgedächtnis des Mannes zu tun hat und wie die Pflegerin reagiert.
Pflege
:Wir brauchen euch, wir verheizen euch
Dieses Land müsste junge Menschen, die Pflegekraft werden wollen, auf Händen tragen. Aber in Heimen und Krankenhäusern werden die Nachwuchskräfte überfordert, schikaniert, allein gelassen. Ein Drittel ist nach der Ausbildung weg. Na bravo.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Ein Anruf mit Folgen
Als sich die Integrierte Leitstelle am Telefon der Intensivstation von Pola Gülberg meldet, ist schnell klar: alle in Alarmbereitschaft, womöglich steht eine Großlage bevor. Wie die Pflegerin mit der Situation umgeht und warum ihr dabei eine ganz bestimmte Eigenschaft behilflich ist.
MeinungHabild
:Pflegegrad und Pflegenotstand
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Wie ein Sonnenbad zu schlimmen Folgen führt
Für gewöhnlich reicht schon ein Gang in den Schatten, wenn man zu viel Hitze abbekommen hat. Doch ein Patient von Pola Gülberg wird davor bewusstlos – mitten in der prallen Sonne.
Landgericht Landshut
:Medikamente manipuliert – Pfleger zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt
Ein Krankenpfleger vertauscht in einer Klinik Ampullen, um seine Sucht zu stillen. Mehrere Patienten erhalten daraufhin falsche Medikamente. Der Mann wird verurteilt.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Über die Angst im Intensivbett
Eine Patientin von Pola Gülberg hat Angst. Ein Gefühl, das hinderlich sein kann für den Genesungsprozess. Wie die Pflegerin es schafft, dass die Frau ihre Furcht verliert.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Selbst für Angehörige gibt es Grenzen
Pola Gülberg achtet sehr darauf, wem sie Auskunft über ihre Patienten gibt, denn manchmal sollen auch innerhalb einer Familie nicht alle Bescheid wissen. Trotzdem versuchen Leute, sich Informationen zu erschleichen. In einem besonderen Fall sogar ein Journalist.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Mit 80 Jahren vor dem Krieg geflüchtet
Das Schicksal einer Patientin, die einen Schlaganfall erlitten hat, trifft Pola Gülberg und ihre Kolleginnen von der Intensivstation hart. Was geschehen ist – und wieso bis heute Fragen offen sind.
Politik in Bayern
:Sozialverband VdK kritisiert Kürzung des Landespflegegelds
Weniger Geld im gleichen Zeitraum: Der Sozialverband VdK kritisiert Kürzungen des Landespflegegelds in Bayern. Was die Vorsitzende stattdessen vorschlägt.
SZ-Pflegekolumne: Auf Station
:Über Tücken von großer Hitze
Pola Gülberg versorgt einen Senioren, der beinahe in seiner Badewanne ertrunken wäre. Er musste reanimiert werden und war einige Tage in einem kritischen Zustand. Wie es dazu kam – und was die Leidenschaft des Patienten für Saunagänge damit zu tun hat.
Gesundheitsversorgung
:„Was ist der nächste Schritt? Dass wir die Bäder putzen müssen?“
Pflegekräfte des Dachauer Amper-Klinikums beklagen, dass ihnen immer mehr Aufgaben aufgebürdet werden, für die es bislang Servicepersonal gab. Der Betreiber-Konzern Helios spricht von „Skill-Mix“.