Allgäu Fahrer zündete Auto in den Alpen an

Das Wrack wurde am Donnerstag im Oytal geborgen.

(Foto: dpa)

Der Mann fuhr den Smart "unmotiviert" in das abgelegene Tal in den Allgäuer Alpen. Die Polizei stuft ihn als psychisch krank ein.

Das Rätsel um das ausgebrannte Auto in den Allgäuer Alpen ist gelöst - der Eigentümer hat es selbst angezündet. Die Polizei verhörte ihn inzwischen. Nach Angaben des Präsidiums in Kempten fuhr der 30-Jährige aus dem Unterallgäu seinen Smart in der Nacht zum 6. November "unmotiviert" in das Oytal zu Füßen des Berges Höfats.

Als der Wagen in einem ausgetrockneten Bachbett hängen blieb, steckte der Mann den Smart mit einem Feuerzeug an und ging weiter. Am nächsten Morgen rief er um Hilfe, ein Wanderer hörte ihn und verständigte die Bergwacht.

Die Polizei stuft den Mann als psychisch krank ein und brachte ihn in ein Bezirkskrankenhaus. Sechs Tage lang stand das verkohlte Autowrack in der unberührten Landschaft herum. Am Donnerstag rückten Mitarbeiter des Bauhofs Oberstdorf mit ihrem geländegängigen Transporter auf der 1400 Meter hoch gelegenen Fundstelle an und schafften es zurück ins Tal. Foto: Benjamin Liss/dpa

Polizei Ausgebranntes Auto wird aus 1400 Metern Höhe geborgen
Oberstdorf

Ausgebranntes Auto wird aus 1400 Metern Höhe geborgen

Den Halter des Wracks in den Allgäuer Bergen hat die Polizei inzwischen ermittelt - ihm werden gleich mehrere Straftaten vorgeworfen.