Top 5 - Auto-Meldungen der WocheFord bremst Raser aus

Ein Jaguar überquert auf dem Hochseil das Londoner Royal Dock, ein Audi Q5 steuert ohne Fahrer quer durch die USA und Ford vermiest Bleifüßen das Rasen: Die spannendsten Meldungen der Autowoche.

Von Felix Reek

Selbstfahrendes Auto durchquert Amerika

Am Steuer sitzen soll in Zukunft niemand mehr, wenn er denn nicht unbedingt will. Der Computer übernimmt das Steuer, so lauten zumindest die Pläne der Automobindustrie. Bis es so weit ist, sind aber noch viele Tests nötig. In den USA hat der Auto-Zulieferer Delphi jetzt einen Audi Q5 bis unters Dach mit Sensoren ausgerüstet, der selbstständig etwa 5600 Kilometer von San Francisco nach New York zurücklegen soll. Es wäre die längste Strecke, die ein selbstfahrendes Auto in den USA bisher zurücklegte.

Da es in den USA noch nicht in allen Bundesstaaten Gesetze für autonomes Fahren gibt, musste Delphi zunächst Genehmigungen einholen. So ist der Audi zwar selbstständig unterwegs, doch der Fahrer muss aus Sicherheitsgründen immer eine Hand am Steuer behalten. Der Q5 startete am 22. März und legte auf seiner ersten Etappe etwa 610 Kilometer zurück. Eine Woche später soll er an seinem Ziel ankommen.

Linktipp: Top 5 - Die Automeldungen der vergangenen Woche.

Bild: AP 27. März 2015, 09:482015-03-27 09:48:08 © Süddeutsche.de/harl/lala