bedeckt München 19°

Opel Astra:Große Erleichterung

Der neue Opel Astra hat sich einem strengen Diätprogramm unterzogen: Er ist kleiner und leichter geworden. Gleichzeitig bietet er mehr Platz. Kann das funktionieren? Eine erste Ausfahrt im Erlkönig.

5 Bilder

Der Erlkönig des neuen Opel Astra

Quelle: WGO

1 / 5

Opel hat mit den letzten Modellen viel richtig gemacht. Mokka, Adam und Karl verkauften sich gut und jetzt soll der neue Astra, den die Rüsselsheimer auf der IAA im September vorstellen, den Aufwärtstrend fortsetzen. Für Opel ist das Modell aus der Kompaktklasse wichtig: Europaweit wurden im vergangenen Jahr 230 000 Astras verkauft, etwa ein Fünftel des Gesamtabsatzes.

Trotzdem ist die Zeit für einen Modellwechsel überreif. Der aktuelle Astra ist zu schwer, hat keine modernen Motoren und bietet vor allem im Fond wenig Platz. Das soll sich ändern. Außen kleiner, innen größer lautet die neue Maxime. Mit einer Länge von 4,37 Metern ist der neue Astra 4,9 Zentimeter kürzer als der Vorgänger, bietet aber mehr Platz im Innenraum. Im Fond genießen die Passagiere deutlich mehr Beinfreiheit.

Das Heck des Opel Astra Erlkönig

Quelle: WGO

2 / 5

Das Chassis ist um 50 Kilogramm leichter, je nach Modellvariante wird der Astra zwischen 120 Kilogramm und 200 Kilogramm weniger wiegen als der Vorgänger. Bei den ersten Prototypen-Testfahrten macht sich diese Abspeckkur positiv bemerkbar. Mit Vierzylinder-Turbo-Motor und 145 PS ist der Astra 140 kg leichter. Das macht ihn auf der Landstraße leichtfüßig und sprintstark. Der Astra lässt sich ohne große Mühen dynamisch an der Haftungsgrenze entlang durch die Kurven steuern. Im "Sport"-Modus reagieren Lenkung und Gaspedal noch direkter.

Das Stahlfahrwerk liefert genug Traktion, reagiert allerdings bei kurzen Schlägen nicht immer geschmeidig. Ein Doppelkupplungsgetriebe wird es beim Astra nicht geben, allerdings soll später eine Achtgang-Automatik folgen.

Opel Astra Erlkönig in der Seitenansicht

Quelle: WGO

3 / 5

Der Dreizylinder-Basis-Benziner schlägt sich mehr als wacker und ist mit seinen 105 PS ausreichend motorisiert. Allerdings braucht das Aggregat Drehzahlen, um so etwas wie Fahrspaß aufkommen zu lassen. In den Kurven macht sich das geringere Gewicht auf der Vorderachse positiv bemerkbar, da der Dreizylinder sogar noch etwas agiler als der Vierzylinder die Richtung wechselt.

Das Cockpit des Opel Astra Erlkönigs

Quelle: WGO

4 / 5

Beim Kompakt-Opel kommt nur noch die neue Motorengeneration zum Einsatz. Die Basisversion wird von einem 1.0-Liter-Dreizylinder-Benziner mit 105 PS angetrieben, die Topversion leistet 200 PS. Die sportliche OPC-Version soll später nachfolgen. Die Diesel-Aggregate haben einen Hubraum von 1,6 Liter. Beim Verkaufsstart steht nur ein Selbstzünder mit 136 PS zur Auswahl, später folgen eine 95- und eine 170-PS-Variante.

Scheinwerfer des Opel Astra Erlkönigs

Quelle: WGO

5 / 5

Das Angebot an Assistenzsystemen ist beim neuen Astra wesentlich größer als beim Vorgänger und wurde zum größten Teil vom Corsa übernommen. Neu beim Astra ist das Matrix-LED-Licht, das Opel "IntelliLux" nennt - eine Premiere im Kompakt-Segment. Im ersten Test funktioniert das schon gut. Entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge werden zuverlässig erkannt. Der Preis für das "intelligente" Licht: etwa 1300 Euro.

© Sz.de/press-inform/Wolfgang Gomoll/reek/mkoh/rus
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB