Genf 2011: Volkswagen:Der bunte Markenreigen

Vom unbezahlbaren Supersportler bis zur Neuauflage des Samba-Bullis: VW packt in Genf einen großen Koffer aus. Ganz oben liegt eine Extraportion Selbstbewusstsein. Es wird geklotzt, dass die Wände wackeln.

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Das Ende der Scham

Quelle: Pressinform

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Vom unbezahlbaren Supersportler bis zur Neuauflage des Samba-Bullis: VW packt in Genf einen großen Koffer aus. Ganz oben liegt eine Extraportion Selbstbewusstsein. Es wird geklotzt, dass die Wände wackeln. VWs Premierenshow am Vorabend des Genfer Salons ist wie üblich gerappelt voll. Jedes Auto wird von einer spektakulären Akrobaten-Show begleitet. Kameraleute drängen sich auf den Emporen, und Reporter prügeln sich um die Pressemappen, als würden Goldbarren verteilt.

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"Spitze 350 Km/h, von 0 auf 100 in 2,9 Sekunden". Mehr muss Lamborghini-Präsident Stephan Winkelmann (neben dem Auto) zum neuen Aventador eigentlich gar nicht sagen.

Viel mehr Zeit bleibt auch nicht, denn kurz nachdem der grell orangene Murciélago-Nachfolger auf die Bühne gerast ist, kommt schon das nächste Modell.

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Nicht nur bei Lamborghini, auch bei Bentley dreht sich alles um Geschwindigkeit. Begleitet von Tänzern in weißer Antarktis-Montur wird die Bühne vernebelt, hinter einer künstlichen Eiswand erscheint ein ...

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... schwarzes Continental Supersports Convertible.

Der Zwölfzylinder-Bolide stellte kürzlich einen Weltrekord auf Eis auf, als er mit 330 km/h über die zugefrorene Ostsee raste. Aus diesem Anlass bringt Bentley ein auf 100 Exemplare limitiertes Sondermodell des Continental namens "Ice Speed Record" auf den Markt.

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Bei Seat darf wieder geträumt werden, diesmal von einem kompakten SUV namens IBX.

Ob aus der Studie jemals ein Serienmodell wird, bleibt abzuwarten, aber Seat-Chef James Muir (vor dem Auto) macht schon mal eine klare Ansage: "Die Designsprache des IBX werden Sie künftig in all unseren Modellen wiederfinden."

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Skoda zeigt derweil mit der Studie VisionD, wie ein neues Modell der Tschechen aussehen könnte.

Die Mischung aus kühler Eleganz und Sportlichkeit harmoniert allerdings nicht so ganz mit dem Fließheck samt XXL-Heckscheibe.

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Ein lang erwarteter Höhepunkt des Abends ist die Studie "Tex" der Designschmiede Italdesign Giugiaro. Die wurde bekanntlich vom Volkswagenkonzern geschluckt.

Giorgetto Giugiaro und VWs Designchef Walter de Silva spielen sich auf der Bühne brav die Bälle zu und beglücken das Publikum mit der Information, dass sie bei der Arbeit italienisch miteinander reden. Der ...

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... Scirocco-Verschnitt Tex kommt übrigens wirklich ein wenig italienisch daher. Er hat an der Front und an der Seitenlinie ein bisschen was von Alfa Romeo - so als wollte VW sagen: Falls uns Sergio Marchionne doch noch Alfa verkauft, haben wir schon mal das passende Auto.

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Das Thema alternative Antriebe spielt für den Multi-Marken-Konzern natürlich auch eine Rolle in Genf. Zwar gibt es noch immer keine elektrischen Serienmodelle wie bei Chevrolet oder Nissan, und die Hybridpalette bleibt vorerst den Besserverdienenden vorbehalten.

Das beste Beispiel dafür ist der Porsche Panamera S Hybrid - auch wenn die Zuffenhausener hier erst einmal den Lohner Porsche Hybrid von 1900 vorfahren ließen.

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Darüber hinaus gibt es einen netten Ausblick auf VWs elektrische Zukunft - Serienfertigung freilich ohne Gewähr: Der "neue Bulli" ist ein Konzeptfahrzeug, das durch seine Zweifarblackierung und die kompakten Abmessungen an den berühmten ...

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... Samba-Bus auf Basis des T1-Bullis erinnert. Statt kleiner schräger Dachfensterchen hat die knapp vier Meter lange Studie ein großes Panorama-Dach. An der ...

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... Mittelkonsole prangt keine Blumenvase mehr, sondern ein herausnehmbares iPad als Multifunktionsbildschirm.

Heckantrieb ist natürlich auch passé, beim neuen Bulli wird die Vorderachse angetrieben - rein elektrisch. Der Motor leistet 85 kW, mit seiner Lithium-Ionen-Batterie soll der Minivan bis zu 300 Kilometer weit fahren können.

© sueddeutsche.de/Pressinform/gf
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