Jüngstes Beispiel sind Nachrichten aus Indiens Metropole Mumbai. Die Stadt ist bekannt dafür, dass sie während der Monsun-Saison regelrecht im Wasser ertrinkt. Doch in diesem Jahr füllen sich die Wasserspeicher bisher nicht ausreichend. Die Gründe sind vielfältig. Die Wassernachfrage ist in Mumbai durch die wachsende Einwohnerzahl, aufgrund vermehrten Wohlstandes und intensivierter Landwirtschaft gestiegen.
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Gleichzeitig fällt weniger Regen als in der Vergangenheit. Dazu kommen erhebliche Verluste durch falsches Management sowie marode Wasserspeicher und -leitungen, in denen immense Mengen Wasser verloren gehen. Diese Faktoren beschreiben nicht nur die Probleme einer Metropole, sie sind der gemeinsame Nenner der weltweiten Wasserkrise.
Wer die Probleme rund um das Wasser versteht, versteht auch die Probleme der Erde am Anfang des 21. Jahrhunderts. Wasser wird verschwendet, und es ist extrem ungerecht verteilt. Um Wasser entzünden sich politische Konflikte wie um Öl oder Erdgas. Die Nahrungsmittelversorgung der Welt hängt daran. Es dringt in sämtliche Bereiche der globalen Wirtschaft, der Politik, der Menschenrechte, der Umwelt und der Gesundheit der Menschen.
Der Umgang mit Wasser ist auch ein Gradmesser dafür, inwieweit Regionen, Staaten und die internationale Gemeinschaft in der Lage sind und sein werden, diese Krisen zu meistern. "Wasserknappheit ist immer ein Ergebnis politischer Entscheidungen", heißt es in einem Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen. Eines der acht Millenniumsziele der UN ist es, bis 2015 die Zahl der Menschen, die kein sauberes Trinkwasser und keine hygienische Grundversorgung haben, im Vergleich zu 1990 zu halbieren. Während seit 1990 1,6 Milliarden Menschen Zugang zu Trinkwasser bekommen haben - scheint das Hygiene-Ziel in weite Ferne gerückt zu sein.
Gesetze zum Wasserverbrauch
Die Verfügbarkeit von Wasser bleibt ein Ergebnis der einfachsten ökonomischen Gleichung aus Angebot und Nachfrage. Diesem Marktmechanismus müsste aber eine sinnvolle "Water Governance", ein kluges Ressourcenmanagement zur Seite gestellt werden, um die Wasserkrise zu bekämpfen. Es braucht Gesetze, die zum Beispiel im Sommer das Wässern privater Rasenflächen regulieren.
Landwirten sollte geholfen werden, Anlagen zur sparsamen Tropfbewässerung zu installieren. So ließe sich der Verbrauch senken. Eine Pipeline, die Wasser in einen Ballungsraum leitet, kann das Angebot von Wasser erhöhen. Genau hier stoßen die althergebrachten großtechnischen Methoden, mit Wasserknappheit umzugehen - neue Stauseen, neue Kanäle, neue Pipelines - derzeit aber vielerorts an ihre Grenzen. Im Westen der USA etwa, dort schrumpfen die riesigen Speicherseen wie Lake Powell und Lake Mead am Colorado River seit Jahren. Sie sind ein typisches Signal für Peak Water. Jedes neue Stauseeprojekt ist sinnlos, wenn es nichts mehr zu stauen gibt.
Wenn alte Quellen nicht mehr genug Wasser liefern, muss die Menschheit neue suchen. Etwa dort, wo sich das meiste Wasser befindet, in den Ozeanen. Bisher stammen etwa 0,5 Prozent des weltweit für Haushalte, Industrie und Landwirtschaft verbrauchten Süßwassers aus Entsalzungsanlagen.
Die Kosten und der Energieaufwand sind enorm, deshalb verwundert es kaum, dass die meisten Anlagen in den an Öl und Öldollars reichen, aber an Süßwasser armen Golfstaaten stehen. Doch mit neuen, sparsameren Verfahren, etwa der so genannten Membran-Filtration, und angesichts wahrscheinlich steigender Wasserpreise könnte die große Zeit des Süßwasserproduktion aus dem Meer bald anbrechen.
In den Industrieländern, deren Bevölkerung einen hohen Pro-Kopf-Verbrauch hat, liegt allerdings ein weit größeres und kostengünstigeres Potential: Industrie, Landwirtschaft und auch private Haushalte sollten weniger Wasser verbrauchen.
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DFB-Elf vor der Europameisterschaft
In bestimmten Organisationen sogar das Hirn. Da wird auf das fast zuviele Wasser hingewiesen, was es auf der Erde gibt und andererseits müsste doch einer bezahlten Organisation WHO wenigstens bekannt sein, dass es einen Wasserkreislauf gibt, kein Tropfen verloren geht und es keine Gesetzmäßigkeiten, dass das entsalzene Wasser auch per Post bei Adressen ankommt. Übelst dumm der Vergleich mit dem antiken Rom und der heutigen Wasserversorgung. Wir sind heute eben ein paar mehr Leute auf der Erde und hätten statt Krieg zu führen mal eher über die Wasserversorgung nachdenken müssen. Jetzt ist ohnehin alles zu spät, da hilft auch keine Jammern und schon gar nicht eine Studie.
ich finde es - als science-fiction-leser - immer wieder seltsam, wieviele lösungsansätze für so gut wie alle unsere momentanen und zukünftigen probleme eben dort angedacht werden. und fast amüsant - wenn auch mit einem weinenden auge -, wieviele dieser lösungsansätze dank des heute leider immer noch negativen rufes dieses genres ungehört verhallen...
jedenfalls kommen mir auf anhieb mehrere sf-bücher in den sinn, die das thema ressourcen- und besonders wasserknappheit behandeln. einige von ihnen sind schon jahrzehnte alt, einige schon erheblich älter als die diversen grünen bewegungen:
rick raphael - strahlen aus dem wasser (darin geht es um die schaffung einer "global water authority", einer behörde vergleichbar mit der uno, deren einziger existenzzweck das wasser ist)
brian aldiss - tod im staub
stephen baxter - der multiversum-zyklus
im letzteren findet sich eine anspielung auf ein sachbuch:
"mining the sky" von john s. lewis (nur noch antiquarisch zu bekommen, ich habe mein exemplar aus den usa - aber die anschaffung ist alle mühen wert!). vor 10 jahren erschienen, wird es - eigentlich mit jedem tag - immer aktueller.
wie der titel schon nahelegt, geht es um die bodenschätze, die der "himmel" für uns quasi auf dem präsentierteller bereithält. selbst wenn dieser präsentierteller schwer zu erreichen sollte, nur mit großem zeit- und geldaufwand, so denke ich, dass man diese chance nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte.
lewis bezieht sich vor allem auf die unermesslichen schätze, die in asteroiden verborgen sind. und das ist - wie jeder wissen sollte - nicht nur wasser. aber auch.
unermesslich viel wasser, um genau zu sein. man schätzt, dass in asteroiden und anderen erdnahen himmelskörpern insgesamt knapp das 1000 milliardenfache des wassers gelöst ist, was wir menschen im laufe unserer existenz verbraucht haben.
selbst wenn es weit weniger sein sollte - wir sollten den blick ein wenig erheben, weniger selbstgefällig und egoistisch sein und unsere kosmische nachbarschaft eindringlich betrachten.
wie fast immer und überall bekommt man einen besseren überblick (und findet evtl. einen weiteren möglichen begehbaren weg), wenn man mal die perspektive wechselt.
Es werden 20.000 Liter Wasser benötigt, um 1kg Fleisch herzustellen, aber nur 50 Liter Wasser für 1kg Weizen. Die verbrauchte Wassermenge für 5kg Fleisch entspricht dem durchschnittlichen Jahreswasserverbrauch von 2 Personen.
Der selige Wiiy Brand SPD,hat einen sehr beachtenswerten Aufsatz in den 70 ger Jahren darueber geschrieben. Die zukuenftigen Kriege,werden wegen Wasser ausgetragen,er fand damals nur wenig Beachtung mit seiner Studie. Ein Teil der Studie ist alt und ein anderer Teil stimmt so nicht mehr, aber das Dilemma kann jederzeit kommen. Das in Europa,Spanien zu den groessten Verschwendern zaehlt weiss man auch,dieses abzustellen wuerde in Spanien einen neuen Buergerkrieg heraufbeschwoeren.Siehe Alikante,dort wurde alles gruen mit Beton zugeschmiert,auch in Naturschutzgebieten. Dort hat man halt die Kirchturmpolitik und keiner will der Wahrheit in das Auge sehen. Auch auf den anderen Kontinenten haben wir nicht die moeglichkeit helfen zu koennen,dort wuerde man dafuer keinerlei Verstaendniss aufbringen. Das sind auch Tatsachen die man beruecksichtigen muss.
"Also bislang sind alle Prophezeiung der menschlichen Katharsis nicht eingetreten und bislang hat der Mensch für jedes ernstzunehmende Problem eine Lösung entwickelt, weil er ansich nämlich verdammt intelligent ist."
Um Kriege zu vermeiden haben wir bisher wenig Lösungen entwickelt. Offenbar führt der ansich verdammt intelligente Mensch aus vernünftigen Beweggründen Kriege..irgendwie doch erbärmlich...der Mensch... Mal ernsthaft. Es ist nötig die Probleme von heute, heute zu lösen und nicht erst wenn der Schlammassel angerichtet ist. Das ganze nennt sich Vorsorgeprinzip. Ich habe hierzu mal nen interessantes Referat aus dem Bereich Wirtschaftstheorie gehört...rein mathematische Argumentation...
" Wieso wollen Revolutionäre eigentlich immer den Menschen umformen?! "
Das Urmel von der Leyen ist dann mit ihrem Geschwurbsel wohl auch ne Revolutionärin. Ganz zu schweigen vom Diktat des Kapitalisten siehe INSM..lol
"Das was Sie vorschlagen würde nur in einer Diktatur funktionieren, also einem System das den Menschen zwingt nicht so zu sein wie er will, wie er ist."
Den Zwang lese ich schon aus dem Grundgesetz heraus.
"Mal ganz im ernst, dass ist doch sozialromatischer Schwachsinn - es macht wenig Sinn irgendwelche Ressourcen quer über den Planeten umzuverteilen nur um den Lebensstandard irgendwo auf dem Planeten auf Kosten der Allgemeinheit an irgendwelche Niveaus anzupassen."
-Ich muss gerade an alle die Öltanker auf den Weltmeeren denken.-
Immer noch günstiger als Millionen Afrikaner nach Europa zu holen...oder was schlagen sie als Hilfe vor?
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