Ausgerechnet das Ozonloch hat den Großteil der Antarktis in den vergangenen 30 Jahren vor der globalen Erwärmung geschützt.
Das Ozonloch hat einen Großteil der Antarktis in den zurückliegenden 30 Jahren vor der Erderwärmung geschützt. Dies ist ein Ergebnis eines internationalen Antarktis-Berichts, den der Ausschuss für Antarktisforschung (Scientific Committee on Antarctic Research - SCAR) veröffentlicht hat.
Das Ozonloch im Jahr 2008: Es maß 27 Millionen Quadratkilometer. (© Foto: dpa)
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Während es auf der antarktischen Halbinsel eine sehr starke Erwärmung gebe, zeige die Zentral-Antarktis allenfalls eine geringe Änderung oder sogar eine Abkühlung, betonte das an der Studie beteiligte Alfred-Wegener-Institut (AWI).
"Für mich ist das Erstaunlichste der Nachweis, dass ein menschlicher Umwelteinfluss - das Ozonloch - den Großteil der Antarktis vor der globalen Erwärmung geschützt hat", erklärte John Turner vom British Antarctic Survey, leitender Redakteur des Berichts. Der Grund liege in einer verstärkten Luftmassenströmung um die Antarktis herum. Diese habe "die treibhausgasbedingte Erwärmung mehr als kompensiert, so dass es netto zu der beobachteten Abkühlung kommt". Dies müsse aber nicht so bleiben: Die erwartete Erholung des Ozonlochs bis etwa 2070 könne zu einer "Umkehr des Abkühlungstrends in der Antarktis" führen.
Wie die Wissenschaftler weiter feststellten, führt die Erwärmung des Südlichen Ozeans zu Änderungen im antarktischen Ökosystem. Die Pflanzengesellschaften auf der antarktischen Halbinsel nähmen rasch zu. Gleichzeitig sei in Teilen des eisigen Kontinents ein schneller Eisverlust zu beobachten. Die Steigerung der CO2-Gehalte verlaufe "so schnell wie noch nie seit 800.000 Jahren". Die Temperatur in der Antarktis könne sich im Laufe dieses Jahrhunderts um etwa 3 Grad erwärmen.
Bei dem Bericht "Antarctic Climate Change and the Environment" handelt es sich den Autoren zufolge um den ersten umfassenden Bericht über den Stand des Klimas in der Antarktis und seine Beziehung zum globalen Klimasystem. Dieser fasse die neuesten Erkenntnisse von mehr als 100 weltweit führenden Wissenschaftlern aus 13 Ländern zusammen, betonten die Autoren. Aus Deutschland waren zwei Forscher vom Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung federführend beteiligt.
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(AP/beu)
Riexinger und Kipping führen die Linke
Luftkonzentrationen der fernen Vergangenheit können sehr wohl messtechnisch nachgewiesen werden. Unter anderem im "ewigen" Eis der Arktis und Antarktis, den Gletschern sowie in den Gesteinsschichten. Also keinerlei Kaffeesatzleserei sondern pure Wissenschaft.
"Warmzeiten waren für die Menschheit immer die besseren Zeiten"
Wir leben momentan ja nicht gerade in einer Eiszeit. Es ist vieleicht ein wenig kuscheliger wenn es bei uns etwas wärmer ist aber an anderen Orten der Welt wird es vermutlich sehr ungemütlich und da wir ja keine Egoisten sind wollen wir doch auch ein bischen an andere Menschen denken, gell. Ist ein bischen schwer aber jetzt versuchen wir es einfach mal......
"Achja schönen Gruss an das Waldsterben."
Was wollen Sie damit sagen? Dass die Besorgnis über das Waldsterben in den 80igern nur Hysterie war (unsere Wälder stehen ja noch)?
Sie übersehen das wesentliche: Die Medienpräsenz des Waldsterbens in den 80ern hat in der Politik etwas bewegt! Katalysatoren in Kfz wurden flächendeckend eingeführt und Kraftwerksabgase wurden entschwefelt. Ohne diese sehr umfassenden Maßnahmen wäre es um unsere Wälder jetzt sehr schlecht bestellt.
Hätte damals die Wissenschaftl das Waldsterben nicht drastisch beschrieben, wäre in der Politik nichts passiert, und der Regen aufgrund der schwefelhaltigen Abgase immer noch sauer.
... er wüßte die Konzentration von irgendetwas (was Sie auch nicht näher benennen) vor 20 Millionen Jahren so exakt zu quantifizieren, daß sich daraus irgendwelche tragfähigen Schlüsse ziehen ließen. Das ist doch die Kaffeesatzleserei, welche die Klimakatastrophiker auszeichnet. Nichts ist greifbar, alles aus irgendwelchen "Meßwerten", die keiner belgene kann zusammengebraucht, alles in allem dem "Theoriegebäude" nicht unähnlich, das die katholische Kirche als ihr Fundament bezeichnet. Und wer's nicht glauben will, kommt ins Fegefeuer bzw. in die Erderwärmung. Ach, hört mir doch auf. Ich warte schon darauf, daß die Erwärmungspriester vor der nächstebn Eiszeit warnen. Ansonsten bleibt es dabei: Warmzeiten waren für die Menschheit immer die besseren Zeiten. Also: Her mit den Plusgraden, aber ein bißchen plötzlich, damit ich auch noch etwas davon habe!
Wir wissen, dass es sich bei der Erde um ein komplexes System handelt, innerhalb dessen das Zusammenspiel unendlich vieler Faktoren zur Entstehung von Leben geführt hat und insgesamt zu Bedingungen, die uns Menschen ermöglicht haben.
Wir wissen auch, dass dieses System sich auf ein empfindliches Gleichgewicht eingeschaukelt hat, von dem wir abhängen.
Wir wissen nicht, was längerfristig genau passieren wird, wenn die Menschheit in dieses System auf eine Weise eingreift, die - in bisher üblichen Zeitmaßstäben gemessen - zu einem rasanten Wechsel des Klimageschehens und damit der Temperaturen auf diesem Planeten führen wird.
Wir wissen, dass die Menschheit inzwischen in einer Art und Weise in die Erdatmosphäre eingreift, die deren Zusammensetzung innerhalb kürzester Zeit erheblich verändert hat und weiter verändern wird.
Wir wissen, dass es hunderte Millionen von Jahre gedauert hat, bis sich in einem ständigen Wechselspiel zwischen Lebewesen und Erde (Vulkanismus) die heutige Atmosphäre und damit das heutige Temperaturregime auf der Erde ausgebildet hat.
Wir wissen, dass es auf diesem Planeten früher schon Bedingungen gab (totale Vereisung, deutlich höhere Temperaturen), die das für das Leben insgesamt wesentlich ungeeigneter waren als die heutigen Bedingungen.
Wir können nicht wissen, wie sich unser Eingreifen in die Zusammensetzung der Atmosphäre letztlich auswirken wird und zu welchen Rückkopplungen es in diesem komplexen System noch kommen wird.
Wir wissen aber, dass die Stabilität des Klimas der Menschheit eine gewisse Stabilität gibt. Und wir wissen, dass schnelle Klimaänderungen die Lebensbedingungen von Menschen an vielen Orten dieser Erde in einer Weise verändern wird, die deren Aufbruch in andere Gebiete mit sich bringen wird - und damit alle damit verbundenen Konflikte.
Wir können uns letztlich auch sicher sein, dass mit Bewusstseinfähigkeiten ausgestattete Menschen, die trotz dieses Wissen und der Kenntnis unseres Nichtwissens so weitermachen wollen wie bisher, etwas mehr Demut, Intelligenz und Handlungsfreude sicher nicht schaden dürfte. Sonst wäre doch das Leben auch ziemlich langweilig.
Warum also sollten wir nicht schauen, besser mit diesem wunderbaren Planeten umzugehen und dabei immer mehr über die Welt, über uns, über dieses Leben zu lernen?
"Die derzeitige Konzentration sei "die höchste in den vergangenen 650.000 Jahren, wahrscheinlich sogar in den vergangenen 20 Millionen Jahren", heißt es in dem Bericht. "Es ist beängstigend", sagte Corinne Le Quéré,.."
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Nachlesen unter:
www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/co2-ausstoss-steigt-rasant/
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