Werner Müller im Interview "Wäre ich RWE-Chef geworden, wäre es besser gelaufen"

Gerhard Schröder mit Werner Müller in Berlin im Mai 2002.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Werner Müller über den Niedergang der Energiekonzerne, Intrigen, Rotwein mit Gerhard Schröder und wie er Wirtschaftsminister wurde.

Von Alexander Hagelüken

Wie ist es, wenn einen der Bundeskanzler für zwei Stunden in die Hauptstadt bestellt, ohne zu verraten, worum es geht? Werner Müller hat es erlebt. Jetzt sitzt der 71-jährige Chef der RAG-Stiftung, die sich um die Umweltlasten der Steinkohle kümmert, in seinem Büro bei der Zeche Zollverein. Und erzählt ein paar Stunden von Rotwein mit Gerhard Schröder, Intrigen in Konzernen, der Zukunft des Ruhrgebiets - und wie man Konkurrenten abserviert, die einem den Job nehmen wollen.

SZ: Herr Müller, reden ...