So nicht, liebe Euro-Partner: Frankreich und andere Länder fordern bei der Bekämpfung der Krise eine stärkere Rolle der Europäischen Zentralbank - doch Kanzlerin Merkel hält dagegen. Beim SZ-Führungstreffen in Berlin zweifelt sie deren Einsatz als Kreditgeber der letzten Instanz an. Stattdessen pocht sie auf eine "politische Lösung".
Die Europäische Zentralbank ist für viele die letzte Hoffnung in der Schuldenkrise, die "Big Bazooka", die alles richten soll. Und deswegen wird der Streit um die Rolle der Frankfurter Institution heftiger.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel streitet mit Frankreich um die künftige Rolle der Europäischen Zentralbank. (© Bloomberg)
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Bundeskanzlerin Angela Merkel warnte beim Führungskräftetreffen der Süddeutschen Zeitung in Berlin die Euro-Länder vor übertriebenen Hoffnungen an die Europäische Zentralbank (EZB). Ein Einsatz der EZB als Kreditgeber der letzten Instanz ("Lender of Last Resort") sei keine Lösung, sagte Merkel.
Wenn die Politik glaube, die EZB könne die Probleme der Euro-Zone lösen, rede sie sich etwas ein. Marktunsicherheiten könnten nur durch "feste politische Lösungen" überwunden werden.
Die EZB hat gemäß ihren Statuten eine große Aufgabe: in der Euro-Zone für Preisstabilität zu sorgen. Derzeit liegt die Inflationsrate bei drei Prozent. Doch vor allem Frankreich versuchte in den vergangenen Tagen darauf zu drängen, dass die EZB eine ähnliche Rolle wie die Fed in den USA übernehmen könnte. Der Fed geht es nicht nur um Preisstabilität, sondern auch um eine größtmögliche Beschäftigung - und sei es auf Kosten einer höheren Inflation. Zudem ist die Fed politisch abhängiger.
Die Bundeskanzlerin betonte in ihrer Rede zugleich, eine größere haushaltspolitische Integration in der Euro-Zone sei unabdinglich. Es müsse hier eine Bereitschaft der Mitgliedstaaten geben, Eingriffe in ihre Haushaltspolitik zuzulassen.
Merkel betonte, Griechenland sei ein Sonderfall. Die Verhandlungen über eine Verbesserung der Schuldentragfähigkeit müssten sehr schnell geführt werden. Die Bundeskanzlerin forderte die europäische Bankenaufsicht zugleich auf, schnell bekanntzugeben, welche Banken eine Kapitalerhöhung bräuchten. Auch die Ausgestaltung des Hebels für den Rettungsfonds EFSF müsse zügig geklärt werden, sonst werde die Unruhe an den Märkten zu groß.
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(sueddeutsche.de/dpa/aum/lala)
Drogeriekette wird abgewickelt
http://www.zerohedge.com/news/european-ponzi-goes-full-retard-efsf-found-monetize-itself
Ich lauere im Mom. auf die Keller Kurve der spanischen 10Y Bunds, wenn den EZB Schwachmaten die Puste ausgeht. Wie am letztem Freitag.
@sltgroove
Ist mir entgangen, ich hatte es in irgendeinem Wirtschafts-Blog nebst Artikel gelesen . Das Szenario zeigt aber, daß die Politik angesichts der Komplexität völlig überfordert ist und die Einschätzung der 'grenzenlosen' Dummheit von Homburg korrekt ist.
http://www.zerohedge.com/news/ecb-goes-hog-wild-lifts-every-offer-another-failed-attempt-calm-market
"Will they be successful? Of course not: we give this intervention another 10-15 minutes tops before Draghi's bond buyers are exhausted and the selling resumes. In the meantime, the ECB's SMP cumulative total is now well over €200 billion."
Also - für den Michel bedeutet es 54 Mrd. € verbrannt ...
mannomannomann .....
Es ist geradezu lächerlich, wie der Kampagnenjournalismus versucht, den Hochverrat, die Verfassungsbrüche und das politische Totalversagen der Regierung Merkel, das die Bürger Deutschlands um Frieden, Freiheit und Wohlstand bringen wird, als stramme Leistung Angela Merkels zu verklären.
Da es der Parteien- und Finanzdiktatur aber bereits gelungen ist, den Betrug an den Völkern Europas zur Staatsschuldenkrise umzudeuten, hat man wohl die Hoffnung, dass der dumpfdeutsche Michel auch dieses Märchen fressen wird?
"Passt wiederum zu dem Bericht der Sunday Telegraph, daß der EFSF eigene Papiere aufgekauft habe, um die Quote zu erfüllen, weil diese Papiere keine Abnehmer fanden. "
Darüber habe ich mich hahnebüchend und märchenhaft geäußert.Ist leider untergegangen.
Wenn es tatsächlich der Fall ist, dann haben wir mit dem Schwerstkriminalität zu tun, und einen Anfagsverdacht . Eigentlich soll sich hessische Staatsanwaltschaft bemühen. Dementi der EZB zählt nicht viel.
Eine insolvente Quasi-Bank macht eine IPO auf erfolgreichen Bailout der PIIGS Staaten, und kauft eigene Schulden im Voraus. ?!?!?! Bernie Madoff ist ein Schulknabe im Vergleich. Auf jedem Falle - in einem normallem Universum wäre EZB schon lange gestürmt, deren Sysadmins auf die Herausgabe der Passwörtern verdonnert, Kommunikationen abgeschnitten und eine Armee von Finanzexperten drinne, um sich das Genialität der Banksters näher anzuschauen.
Aber wir leben auf der Scheibe, Groß A-thun hustet, und einer der Elephanten schneidet seine Fußnägel ....
Paging