Greenpeace-Aktion gegen Shells Alaska-BohrprojektLiebling, ich habe die Eisberge geschrumpft

Vögel eignen sich prima als Öl-Schwämme und Eisbären sind gefährliche Tiere, die es auszurotten gilt: Das sind natürlich keine Werbeslogans von Shell. Doch eine Greenpeace-Kampagne gibt Usern die Möglichkeit, der Öl-Firma ehrliche Werbung in den Mund zu legen. Süddeutsche.de dokumentiert die kreativsten Vorschläge.

Du kannst deinen Geländewagen nicht mit "niedlich" antreiben.

Shell hat ein Problem. Greenpeace hat eine Website online gestellt, auf der die User eigene Werbeplakate für die Öl-Firma basteln können. Die Seite ähnelt sehr der echten Shell-Seite. Doch auf der Fake-Seite werden die Nutzer aufgefordert, ehrliche Slogans für Shell zu kreieren. Die Stoßrichtung der Kritik ist klar: Es geht gegen Shells Bohr-Projekte im hohen Norden. "Wir bei Shell glauben daran, dass Alaska eine großes, unerschlossenes Potenzial hat, und dass Alaska eine immer wichtigere Rolle dabei spielen wird, die Energie-Herausforderungen der Zukunft zu meistern", heißt es dazu auf der echten Shell-Seite. "Die großen Möglichkeiten kommen mit einer großen Verantwortung." Doch die Kritiker glauben diese PR-Worte nicht.

Bild: http://arcticready.com/social 19. Juli 2012, 13:422012-07-19 13:42:01 © Süddeutsche.de/bbr/vgr/gba