Die Krise hat den deutschen Anlageherstellern bei den Öko-Energien in der Regel nichts ausgemacht. Jetzt wird es schwieriger - die internationale Konkurrenz schläft nicht.
Nachts auf deutschen Autobahnen. In der Ferne kriecht eine Kolonne Schwertransporter, die Polizei fährt vorneweg. Und was liegt auf den Lastwagen? Runde, riesenhafte Teile - aus denen irgendwann der Turm eines Windrades wird; dazu Rotoren, Maschinenschränke, Generatoren: Das Geschäft mit den erneuerbaren Energien läuft.
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Windräder in Brandenburg: "Die Windbranche wird in diesem Jahr etwas durchatmen", so der Branchenverband. Übersetzung: Das Wachstum lässt nach. (© dpa)
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Das legen auch neue Zahlen aus dem Bundesumweltministerium nahe, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen. Während die deutsche Wirtschaft im vergangenen Jahr einbrach wie seit der Weltwirtschaftskrise nicht, boomten Wind, Solar und Co weiter. Um ein knappes Drittel legten demnach die Investitionen zu, und das nahezu ausschließlich wegen der Förderung erneuerbarer Energien.
Das allerdings auch auf Kosten der Verbraucher: Sie zahlen über den Strompreis auch die Garantiepreise für den eingespeisten Ökostrom mit, vor allem für Solarstrom ist das teuer. Und vor allem die Sonnenenergie legte zu: Von insgesamt 20 Milliarden Euro Investitionen flossen zwölf Milliarden in Anlagen, die aus Solarenergie Strom oder Wärme machen. Weitere 2,7 Milliarden Euro wanderten in Windparks.
Weil aber die Anlagen nicht nur produziert werden wollen, sondern auch installiert und gewartet werden müssen, steigt den Zahlen zufolge auch die Wertschöpfung rund um den Ökostrom. Zwischen 2005 und 2009 hat sie sich mehr als verdoppelt auf mittlerweile 16 Milliarden Euro im Jahr. Das wiederum bedeutet zusätzliche Arbeitsplätze. Deutschlandweit geht das Ministerium von 300.000 Ökostrom-Jobs aus - zweimal so viele, wie Daimler in Deutschland hat. Allein mit Biomasse-Kraftwerken verdienen 110.000 Menschen ihr Geld, vor allem in der Landwirtschaft.
"Die Märkte der Zukunft werden heute besetzt."
Doch der Wettbewerb wird härter. "Die deutschen Hersteller sind grundsätzlich gut aufgestellt", heißt es in dem Papier, "müssen sich aber verstärkt mit Konkurrenten aus USA, China, Indien und Japan auseinandersetzen." Während hiesige Firmen bei Wind- und Wasserenergie mehr als zwei Drittel ihrer Produktion exportieren, holt vor allem bei Photovoltaik-Anlagen die Konkurrenz schnell auf. "Deshalb gilt es, den Vorsprung zu halten", sagt Umwelt-Staatssekretärin Katherina Reiche. "Die Märkte der Zukunft werden heute besetzt." Deshalb müsse der Bund auch mehr zur Förderung des Exports tun.
Ohnehin steht die Branche derzeit vor einem Tal. Vestas, Weltmarktführer bei Windrädern, schockierte am vergangenen Mittwoch die Märkte mit einer revidierten Prognose - Bestellungen verzögern sich. Auch die deutschen Maschinenbauer warnen vor zu viel Euphorie. "Die Windbranche wird in diesem Jahr etwas durchatmen", sagt Thorsten Herdan, Geschäftsführer des Branchenverbands VDMA Power Systems. Auch der Solarindustrie könnten schlechtere Zeiten blühen, denn viele Haushalte deckten sich noch rasch mit Solaranlagen ein, ehe die Vergütung gesenkt wurde. 2011 werde sich die Lage dann aber wieder aufhellen. "Langfristig", sagt Herdan, "sind die Perspektiven großartig."
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(SZ vom 21.08.2010/pak)
Linke-Vize-Chefin Wawzyniak
Der Rest__________ E.ON Energy Projects GmbH 50 100 Breitling Rostock Wind-Projekt GmbH 1
2 Klützer Winkel Meck. - Vorpommern Konsortium+ 1 2 Rostock WKN AG u.a. n.b. 207 Summe: 365 rund. 27.300 Anlagen !!!!!
* AWZ = Ausschließliche Wirtchaftszone: Genehmigung Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ** 12 SMZ = 12 Seemeilen-Zone: Genehmigung Landes- und Bezirksregierungen Quelle Daten: IWR, BSH, elexyr
Aha, ein Ästhet, der lieber neben einem AKW leben will oder neben einem Kohlekraftwerk!
Die passen auch besser nach Bayern mit seiner Käse Industrie! :)
Solarmodule passen in die Landschaft!
Geplante Offshore-Windparks in Deutschland
Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR)
Windpark-Projekt Standort Projektierer
Anzahl Leistung [MW] Nordsee (AWZ)* _______Amrumbank(Nordsee-Ost) ca. 30 km nordwestlich v. Helgoland Winkra-Energie GmbH 250 max. 1250 Amrumbank West ca. 36 km südwestlich v. Amrum Iennert shore, E.ON Energy Projects 80 max. 400 Borkum Riffgrund vor Borkum (38 km) und Juist (34 km) Plambeck Neue Energien AG 180 max. 746 Borkum Riffgrund-West ca. 45 km nordwestlich v. Borkum Energiekontor AG 458 ca. 1800 Borkum West ca. 45 km nördlich v. Borkum Prokon Nord Energiesysteme GmbH 208 max. 1040 Butendiek ca. 30 km westlich v. Sylt OSB GmbH & Co. KG 80 240 Hochsee WP "He dreiht" ca. 75 km nördlich v. Borkum Eos Offshore AG 119 535,5 Hochsee WP "Nordsee" ca. 75 km nördlich v. Borkum Eos Offshore AG 508 2286 Dan-Tysk ca.45 km westlich v. Sylt GEO mbH 300 1500 Meerwind 15-50 km nordwestlich v. Sylt Windland GmbH 234 819 North Sea Windpower 40 km nördlich v. Juist Enova GmbH 251 1255 Sandbank 24 ca.100 km westlich v. Sylt Projekt GmbH 980 max. 4720 Weiße Bank ca. 80 km nordwestlich v. Helgoland Energiekontor AG 200 600 Globaltech I Nordsee Windpower GmbH & Co KG 320 1440 Nördlicher Grund ca. 90 km westlich v. Sylt Geo mbH, ABB, GREP/Vestas 402 2195 Gode Wind Plambeck Neue Energien AG 224 896 Uthland ca. 49 km westlich v. Sylt Geo mbH 80 400 H2-20 "Entenschnabel" der AWZ Geo mbH 80 400 Summe: 22.522,5 Nordsee (12-SMZ) ** Dollart ms-Emden) Industriehafen Emden Enova GmbH 1 9 Nordergründe zwischen Wangerooge und Cuxhaven rgiekontor AG 25 125 Riffgat ca. 15 km nordwestlich v. Borkum Enova GmbH 44 200 Wilhelmshaven Jadebusen Winkra-Energie GmbH 1 4,5 Summe: 338,5________Ostsee (AWZ) * Adlergrund ca. 40 km nordöstlich v. Rügen OWP Adlergrund GmbH 160 max. 720 Arkona-Becken Südost ca. 32 km nordöstlich v. Rügen BEC GmbH, E.ON Energy Projects GmbH 201 max. 1005 Beltsee nordwestlich v. Rostock Plambeck Neue Energien AG u.a. 59-83 max. 415 Kriegers Flak ca. 30 km nordwestlich v. Rügen Offshore Ostsee Wind AG
80 max. 320,5 Pommersche Bucht ca. 42 km nordöstlich v. Rügen Winkra-Energie AG 200 max. 1000 tec Ost 2 ca. 35 km nordöstlich v. Rügen Konsortium+ 200 600 Summe: 4060,5 Ostsee (12-SMZ) ** Baltic I 12-20 km nördlich v. Meck.-Vorpommern Offshore Ostsee Wind AG 21 54 Sky 2000 15-20 km südöstlich v. Fehmarn Geo mbH,
Sind das die Umweltverschandler die Äcker und Wiesen mit ihren häßlichen Solarmodulen vollstellen?
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