FC Bayern: Manuel NeuerPost von Franz Josef Ultra

Manuel Neuer darf künftig gerne beim FC Bayern auflaufen - er soll sich jedoch gefälligst anständig benehmen. So verlangen es zumindest die Ultra-Gruppierungen des FC Bayern. Einige ihrer Forderungen liegen der SZ exklusiv vor. In Bildern.

Manuel Neuer darf künftig gerne beim FC Bayern auflaufen - er soll sich jedoch gefälligst anständig benehmen. So verlangen es zumindest die Ultra-Gruppierungen des FC Bayern. Einige ihrer Forderungen liegen der SZ exklusiv vor. In Bildern.

Bei einem vom Verein organisierten Treffen mit Manuel Neuer haben sich die Ultragruppen des FC Bayern München mit dem Torwart auf Verhaltensregeln geeinigt. "Ihm wurde von uns mitgeteilt, wie er sich zukünftig in Bezug auf unsere Kurve zu verhalten hat", hieß es in einer von fünf Fanklubs, darunter die Schickeria, gemeinsam verfassten Erklärung. An ihrer Meinung zu Neuer habe sich nichts geändert. "Wenn er sich aber an die besprochenen Verhaltensregeln und eine respektvolle Distanz hält, wird es keine weiteren organisierten Proteste und Aktionen geben", kündigten sie an.

Unter anderem forderten sie Neuer auf, Abstand zur Kurve zu halten, nach den Spielen nicht mit den Mannschaftskollegen zum Zaun zu kommen und sein Trikot nicht in die Südkurve zu werfen. Zudem solle Neuer "niemals unser Wappen küssen". Dem Vernehmen nach soll Neuer - der selbst aus der Ultra-Szene des FC Schalke 04 stammt, worin der Konflikt gründet - Verständnis gezeigt und die Regeln akzeptiert haben; das Treffen insgesamt soll sehr harmonisch abgelaufen sein.

Bild: dpa 15. Juli 2011, 09:362011-07-15 09:36:50 © SZ vom 15.07.2011/ebc