Statt Arlberg: Nordkette (Österreich)

Zugegeben, direkt um die Ecke liegt Innsbruck nicht vom Arlberg - zumindest nicht für die aus Süddeutschland anreisenden Skifahrer. Wohl aber für Skitouristen, die bis Innsbruck das Flugzeug nehmen, um sich von dort aus mit dem Auto auf den Weg nach St. Anton oder Lech zu machen. Das Skigebiet Nordkette, oberhalb der Tiroler Landeshauptstadt gelegen, blieb so bisher Einheimischen und Insidern vorbehalten - dabei lohnt sich zumindest ein Tagesaufenthalt in dem kleinen Areal unbedingt. Schon die Auffahrt aus dem Stadtzentrum Innsbrucks mit der Hungerburgbahn ist etwas Besonderes: Die britische Star-Architektin Zaha Hadid hat einen Teil der Bahnstationen gestaltet. Weiter hinauf geht es mit der Seegruben- und der Hafelekarbahn.

Anfänger könnten auf den steilen Abfahrten Probleme bekommen: Nordkette gehört zu den anspruchsvolleren Skigebieten der Alpen. Nur wenige der Pisten mit einem Gefälle von bis zu 70 Prozent sind präpariert, der Großteil bleibt sich selbst überlassen und zieht viele Freerider an. Im Funpark auf der Seegrube können sich Boarder und Skifahrer auf Kickern und in mehreren Pipes austoben - den grandiosen Blick auf Innsbruck immer vor Augen.

Tagespass für Erwachsene: € 35, Arlberg-Skipass € 47

25. Januar 2013, 15:192013-01-25 15:19:00 © Süddeutsche.de/dd/boen