Nun führt ein Sozialdemokrat in der Wählergunst: Frank-Walter Steinmeier. Das Umfrageergebnis dürfte die Kanzlerin nicht freuen - und Ex-Minister zu Guttenberg auch nicht.
Bereits am vergangenen Wochenende herrschte bei der SPD Jubelstimmung. Doch die war wohl vor eher der Erleichterung geschuldet, das eigentlich schlechte Abschneiden der Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz mit den Gewinnen der Grünen übertünchen zu können. Nun darf sich die SPD jedoch über einen hausgemachten Erfolg freuen: Erstmals seit langem schenken die Deutschen einer Umfrage zufolge wieder einem SPD-Politiker das größte Vertrauen.
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Darf sich freuen: Die Deutschen schenken dem SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier derzeit das größte Vertrauen. (© dapd)
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In dem am Mittwoch veröffentlichten Politikerranking des Magazins Stern kommt SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit 56 Zählern auf den ersten Platz. Er gewann im Vergleich zum Dezember-Ranking einen Punkt hinzu. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) büßte dagegen vier Vertrauenspunkte ein: Mit 55 Zählern muss sie sich hinter Steinmeier mit Platz zwei begnügen.
In der Umfrage vergeben die Befragten ausgewählten Politikern Punkte auf einer Skala von 0 (kein Vertrauen) bis 100 (sehr hohes Vertrauen).
Größter Gewinner ist Thomas de Maizière (CDU), der vor vier Wochen vom Innen- ins Verteidigungsministerium wechselte: Er gewinnt vier Punkte hinzu und belegt mit 52 Punkten nun den dritten Platz der vertrauenswürdigsten Politiker. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) verbesserte sich um einen Punkt auf 48 Zähler. Er liegt damit gleichauf mit Parteifreundin und Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, die um zwei Punkte auf 48 Zähler fiel.
Trotz der Erfolge bei den Landtagswahlen ist das Vertrauen der Deutschen in die beiden Grünen-Fraktionschefs Renate Künast und Jürgen Tritten geringer geworden: Künast erreichte nur noch 41 Punkte, Trittin 39 Punkte.
Am Ende der Skala rangieren neben Linken-Fraktionschef Gregor Gysi zwei Politiker der FDP: Wirtschaftsminister Rainer Brüderle stürzte nach seinen umstrittenen Atom-Äußerungen um sechs Punkte auf 32 Zähler ab. Mit 31 Punkten bildet Außenminister Guido Westerwelle weiter das Schlusslicht.
Das Magazin ließ auch die Meinung zum einstigen CSU-Star Karl-Theodor zu Guttenberg erfragen, der am 1. März als Verteidigungsminister zurückgetreten war. Er verlor nach der Plagiatsaffäre zwar satte 15 Punkte und kommt. Der einst so populäre Franke kommt nur noch auf 49 Zähler. Damit genießt er in der Bevölkerung aber noch immer mehr Vertrauen als sein Parteichef Horst Seehofer (42 Punkte).
Für das Ranking befragte Forsa am 24. und 25. März 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.
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(Reuters/dapd/jobr/odg)
Reiseknigge: Türkei
"Coffeshop schreibt mvb75053 Wenn Sie den Stern unter Regenbogenpresse subsumieren möchten, dann bleibt Ihnen vermutlich nur noch die junge Freiheit als seriöse Publikation."
das merkt man Ihren Kommentaren an.
Jeder im Freundeskreis genossene Joint hat mehr Informationswert und Erkenntnisgewinn als dieser Artikel.
Warum sind Joint dann illegal?
.
Mit verträumten Grüssen
biggerB
die SPD einen Neuanfang starten will, dann sollte sie sich zuerst einmal von Seeheimer Kreis und den Schrödermannen trennen und den Hartz IV Jogel steinmeier langsam entsorgen, oder haben sie im Will< Brandt Haus vergessen, welche Leute für den Machtverlust und das Merkeldebakel verantwortlich waren, Steinmeier doch wohl in der ersten Reihe.
"Erstmals seit langem schenken die Deutschen einer Umfrage zufolge wieder einem SPD-Politiker das größte Vertrauen."
Wer sollen denn "die Deutschen" sein.
Offensichtlich sollen Steinmeier oder Steinbrück als die neuen Herrscher aufgebaut werden, um der Konzernwirtschaft die gewünschte politische Kontinuität zu garantieren.
Was die Bevölkerung will, ist den Herrschaftscliquen ohnehin sch....egal.
Millionen wurden nicht gefragt und Wahlen sind eine Farce.
Fest steht, es macht nicht den geringsten Unterschied, ob Merkel oder die besagten Herren regieren. Inhaltlich vertreten sie exakt dieselben Positionen.
Lediglich die Propagandamaschine wird umgepolt.
Viele in der Bevölkerung haben es immer noch nicht kapiert oder wollen die Zusammenhänge nicht sehen:
Es waren seit gut 25 Jahren die Parteien und ihre Cliquen, die uns all den laufenden Wahnsinn bescherten. Es war egal, wie sie sich zusammensetzten und welche Konstellationen die Regierung bildeten.
Neoliberale Parteien sind neoliberale Parteien. Und diese regieren gegen die Bevölkerung. Die Parteien und ihre "Funktionseliten" sind die Garanten es laufenden Wahnsinns.
Den SPD-Fuzzis ist es darum auch weitestgehend gleichgültig ob die SPD von 40% auf 20% der Wahlstimmen reduziert wurde. Die reaktionären Cliquen um Steinmeier, Steinbrück etc. bleiben also weiter am Drücker. Sie machen da weiter, wo sie aufhörten.
Die Parteien "sind nicht an der politischen Willensbildung beteiligt", wie es im Grundgesetz heisst, für das sich niemand mehr interessiert, die Herrschaftscliquen haben sich die Parteien und den Staat unterworfen, ihn besetzt, usurpiert, das ist die Tatsache.
Diese Parteien kann man nur noch abschaffen.
Wir brauchen ein völlig neues politisches System, das die Parteien auf das Maß herab stutzt, das einer "repräsentativen Demokratie" bekömmlich wäre.
Oh mein Gott...
Wenn Steinmeier der beliebteste Politiker in diesem Land ist, dann ist das ein deutliches Zeichen dafür, was falsch läuft in diesem Land...
Der ist in etwa so sympathisch und vertrauenerweckend wie die Angela, der Guido oder der Cem...
Ein Karrierehengst, der nichts im Sinn hat als Macht...
Traurig...
Und überhaupt die SPD: Sie verliert bei allen Landtagswahlen - in B-W hat sie das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte, in R-P verliert sie 10 (!) Prozent und wird abgewählt - und lässt sich als Wahlsieger feiern?
Hallo? Das ist pervers und realitätsfremd...
Armes Deutschland...
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