Die USA wollen sich nach den Worten von US-Präsident Barack Obama nicht endlos in Afghanistan engagieren, dafür aber stärker in Asien.
US-Präsident Barack Obama hat zum Auftakt seiner Fernostreise erneut betont, dass das Afghanistan-Engagement der USA "nicht endlos" sein werde. Eine Entscheidung über eine Truppenaufstockung und die weitere strategische Ausrichtung werde "bald" fallen, kündigte Obama in Tokio nach einem Treffen mit dem japanischen Ministerpräsident Yukio Hatoyama an.
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Seine Asienreise startete US-Präsident Barack Obama in Japan. (© Foto: AFP)
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Außerdem forderte Obama eine Neuordnung der Beziehungen zwischen Washington und Tokio. Es müsse beiden Ländern gelingen, ihr Bündnis für das 21. Jahrhundert zu erneuern, sagte er.
Umstrittene US-Militärbasis
Beide Politiker sprachen über eine umstrittene US-Militärbasis in Japan. In Japan sind 47.000 US-Soldaten stationiert. Obwohl Hatoyama die Parlamentswahl Ende August auch mit der Ankündigung einer Distanzierung von Washington gewann, warb er auf der gemeinsamen Pressekonferenz für eine stärkere Rolle der USA in Asien.
Hatoyama und Obama betonten, dass in dem Streit um die Militärbasis rasch eine Lösung gefunden werden solle. Hatoyama fordert die Verlegung in ein weniger dicht besiedeltes Gebiet auf Okinawa oder den kompletten Abzug. Die USA planen eine Verlegung des Stützpunktes in ein abgelegeneres Gebiet der Insel.
Verpflichtung zum Klimaschutz
Obama und Hatoyama betonten ihre gemeinsame Verpflichtung zu mehr Klimaschutz. Beide Länder strebten eine Reduzierung der Treibhausgase von 80 Prozent bis zur Mitte des Jahrhunderts an, so dass weltweit eine Reduzierung um 50 Prozent möglich sein werde. Die USA und Japan wollten eng zusammen arbeiten, um eine "neue Ära im globalen Kampf gegen die Klimaerwärmung" einzuläuten.
Beide warnten in einer gemeinsamen Erklärung Nordkorea und den Iran vor einer weiteren nuklearen Aufrüstung. Die Anstrengungen der beiden Länder seien eine Bedrohung der internationalen Stabilität und des Friedens.
Obama wird noch eine Rede vor japanischen Bürgern halten. Außerdem empfängt ihn Japans Kaiser. Danach reist Obama zum Gipfeltreffen des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums Apec in Singapur weiter. Anschließend stehen noch Besuche in China und Südkorea auf dem Programm.
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(dpa/AP/yas/bica)
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Ich freue mich sehr über diese neue Strategie der NATO. Jetzt dauert es njicht mehr so lange, jetzt kann Karzai das schon ganz alleine. Vielleicht wird es am Ende sogar fast wie Sieg für die NATO aussehen.
Obama sucht den Weg um seine Umweltpolitik in den USA weiterzubringen und vor allen Dingen die Joboffensive, die erst demnächst angeht, die Arbeitslosigkeit in den USA ist ja verheerend.
Dazu braucht er Japan und andere Staaten, evtl. denkt er auch drüber nach, sich aus der kreditabhängigkeit Chinas etwas loszulösen, da ja dieses der größte Kreditgeber ist, und außerdem die Menschenrechte in China sind ungeklärt, für einen Friedensnobelpreisträger auch ein Punkt hier nachzudenken....
Japan ist ein wichtiges Puzzle dafür....
... ein solches Fass haben sie schon zu hause .
Na hoffentlich fängt bei den Amis Asien nicht schon im Iran an...bei deren Geographiekenntnissen. Und was soll man unter "Engagement" verstehen? Wahrscheinlich sowas wie das "Afghanistan-Engagement" (siehe Überschrift).