Seine Wiederwahl im Blick besucht US-Präsident Barack Obama die Facebook-Zentrale und diskutiert mit Usern. Beim undankbaren Thema Schuldenabbau setzt der Präsident auf Attacke - und bekommt Zuspruch vom milliardenschweren Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.
Ein bisschen Wahlkampf: US-Präsident Barack Obama hat mit einem Besuch der Facebook-Zentrale kalifornischen Palo Alto die Kampagne zu seiner Wiederwahl angeschoben. Der Auftritt bei dem sozialen Netzwerk stellt einen ersten Schritt zur Wiederbelebung der Magie seines Wahlkampfes 2008 dar.
Obama zu Besuch bei Facebook
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Bei seiner Wiederwahl setzt Obama erneut auf junge, energetische und die große Zahl der unabhängigen Wähler. Der Besuch beim 26-jährigen Facebook-Gründer Mark Zuckerberg soll den Startpunkt für eine erfolgreiche Kampagne setzen.
Bevor sich Obama zu den enormen Schuldenproblemen des Landes äußerte, setzte er auf Lacher: "Mein Name ist Barack Obama und ich bin der Typ, der Mark dazu gebracht hat, ein Jackett und einen Schlips zu tragen."
"Das stört mich nicht", konterte Zuckerberg, dessen Krawatte recht locker gebunden war, über seine äußerliche Verwandlung. Zuckerberg, der als Student Facebook erfand und damit zum Milliardär wurde, zeigt sich gewöhnlich in Jeans und T-Shirt oder Pullover.
Obama beantwortete in einer von Facebook per Video übertragenen Diskussionsrunde Fragen zu den von der Regierung geplanten Haushaltskürzungen. Der Präsident will die horrende Neuverschuldung in den kommenden zwölf Jahren mit Einsparungen und Steuererhöhungen für Reiche um insgesamt vier Billionen Dollar reduzieren.
Obama kam auch schnell auf den Preis zu sprechen, den auch Zuckerberg für ein solventes Amerika zahlen müsse. Er sprach von Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen für die reichsten Amerikaner. Zuckerberg gab sich gelassen: "Ich bin damit einverstanden". Dem Forbes-Magazin zufolge verfügt er über ein Vermögen von 13,5 Milliarden Dollar und gehört damit zu den 20 reichsten US-Amerikanern.
Steuererhöhungen lehnen die oppositionellen Republikaner jedoch strikt ab - ihrer Ansicht nach könnten größere Abgaben die wirtschaftliche Erholung abwürgen. Die republikanischen Abgeordneten im Kongress werfen Obama vor, seine Kürzungspläne reichten nicht aus, um die Staatsverschuldung in den Griff zu bekommen. Sie wollen sechs Billionen Dollar (4,13 Billionen Euro) einsparen.
Obama wetterte bei seinem Auftritt gegen die Vorschläge der Republikanischen Partei zur Kürzung der Programme zur Gesundheitsversorgung für Alte und Arme. "Ich glaube, es ist gerechtfertigt, ihre Vorstellungen als radikal zu bezeichnen", sagte Obama bei der live im Internet übertragenen Veranstaltung. "Nichts ist leichter, als ein Problem auf Kosten der armen Menschen, die keine Macht, keine Lobby und keinen Einfluss haben, zu lösen", so der US-Demokrat.
Nach dem Besuch des sozialen Netzwerkes reiste Obama nach San Francisco. In den kommenden Tagen sind noch Stopps in Las Vegas und Los Angeles geplant. Trotzdem will Obama nach eigenen Angaben noch nicht richtig in den Wahlkampf einsteigen, um sich auf seine Aufgaben als Präsident konzentrieren zu können.
Wie bei der wahlkampfähnlichen Reise ist der Schuldenabbau auch im politischen Alltag das Kernthema. Spätestens seit der Drohung der Rating-Agentur Standard & Poor's, den USA die Bestnote für die Kreditwürdigkeit zu entziehen, ist das hohe Defizit vollends ins Zentrum der politischen Diskussion vor der Präsidentenwahl 2012 gerückt.
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(Reuters/AFP/dpa/odg)
Szene München
Die Chinesehen sehen ein, dass es ziemlich dumm war, den USA ständig Kredite einzuräumen und u. a. ihre Bonds zu kaufen. Damit haben Sie für die USA viele Güter produziert, um diese den Angebern faktisch zu schenken.
Die Angeber haben derweil genug Geld reservieren können, um mächtig aufzurüsten. Um die Hand zu beißen, die sie füttert.
Denn es ist nun mal eine Tatsache, dass die USA nur dann weiter "Weltmacht" bleiben können, wenn sie den weiteren Zufluss von Dienstleistungen, Waren und Kapital erpressen.
Sie werden dies in Zukunft in dem Maße "offen" tun, in welchem sie ihre Kreditwürdigkeit einbüßen. Also heftig und schnell.
Ob Obama ein Ehrenmann ist, mögen andere beurteilen. Die Absicht, die Schulden der USA zurückzuzahlen, ist ihm dagegen in vollem Maße abzusprechen.
Die USA haben zu keinem Zeitpunkt vor gehabt, jemals ihre Schulden zu bezahlen.
Sie haben vielmehr immer im Sinn gehabt, sich einen ungeheuren Wohlstand auf Pump zu gönnen und dann die Zeche zu prellen.
Und die Welt gab lieber weitere Kredite, um schlicht zu verdrängen, dass die USA niemals bezahlen wollten. Motto: Gib dem Betrüger weiter Geld, damit du nicht realisieren mußt, dass du geprellt wirst.
Die EInsicht, dass Dollar und USA am Ende sind, sind Gegenstand der kollektiven Verdrängung. Man will es nicht wahrhaben, dass z. B. 50 Jahre lang Öl geliefert wurde für einen Tresor voller wertlosen Papiers. Lieber wähnt man sich reich.
In Wahrheit haben die USA die Weltwirtschaft und das Finanzwesen faktisch schon zugrunde gerichtet. Früher oder später wird sich "die ganz große Abschreibung" nicht mehr vermeiden lassen.
Du hast es geschafft, liebe Blythe. Keiner weiß, welcher Höllenkreis dafür für Dich vorgesehen sein mag. Vielleicht.
um die Billionenschweren Kredite, welche seine Vorgänger aufgenommen haben, irgendwann zurückzahlen zu können.
Leider ist sein Ansatz falsch, denn erstens verliert er damit Stimmen und zwar bei den Armen im Lande, welche die ganze Misere durch höhere Steuern und weniger Unterstützung ausbaden müssen.
Zweitens macht er sich die Waffenindustrie und die ganze Militärmaschine und alle anderen Industrien, welche ohne die riesige Ausgaben der Regierung nicht leben können, zu Feinden.
Deshalb wäre es drittens besser, er verkündet, dass er die amerikanischen Staatspapiere nicht mehr oder nicht mehr vollständig bedienen wird und legt zugleich - wie seinerzeit der New Deal von Roosevelt oder der Marshall-Plan von Eisenhower für Deutschland - ein (Teilzeit-) Arbeitsprogramm für alle auf.
sich an facebook dem spynet zu verkaufen
Obamo, obamas, obamat, obamimus...Wir alle folgen dem dunklen Impuls, andere zu benachteiligen, um selber überleben zu können. Das ganze Profit-System bedient seinem Wesen nach lediglich die nackte Existenzangst, die uns immer wieder einbläst, nur ausreichend rücksichtslos und brutal gegen andere Lebwesen sein zu müssen, um selber davonzukommen.
Bei 10 Milliarden Menschen und mehr kann es aber nur der Ausgleich sein, der einem jeden das zusichert, was er zu einem würdigen Leben braucht. Wenn eine solch große Erdbevölkerung erst einmal begonnen hat, mit nackter Gewalt um das Überleben zu kämpfen, wir keiner überleben. Denn auch die armen Staaten können sich inzwischen Giftgas und bakteriologisch-virale Kampfstoffe leisten. Massenmord ist mittlerweile sehr billig.
Was für einen Bestand kann denn eine hierarchische Pyramide haben, wenn ihre Spitze die eigene Basis in einer Form aussaugt, dass sie bröckeln muss? Wobei diese Basis nicht etwa die vielen Armen stellen, die für Hungerlöhne arbeiten. Trotz 120 Jahre Sozialbewegung. Sondern die Natur, die immer mehr zusammenbricht unter den Milliarden Tonnen von Gift und Müll, die wir ihr ständig in die Eigeweide stopfen.
Die Pyramide des Finanzkapitalismus ist ein Parasit, der sich seine eigene Basis zerstört und seinen Wirt umbringt. Seinen Epigonen schulden wir keinen Respakt, sondern Mitleid. Denn das einzig versöhnende Moment wäre die Dummheit der Alphas in der Pyramidenspitze.
Pharao regiert sich gerade buchstäblich zu Tode. Je schneller die Pyramide fällt, desto besser.
Denn die Natur selber strebt zur Vielfalt, zum komplexen Zusammenwirken und zu offenen Systemen. Der gesamte Planet wird durchatmen, wenn dieses globale Zwangssystem, an dessen Spitze die USA stehen, endlich fällt.
Und es wird fallen. Weil es schlicht die ganze Natur gegen sich hat.
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