Die rechtsextreme NPD hetzt gegen den afrikanischstämmigen CDU-Politiker Zeca Schall. Der Thüringer zeigt sich unbeeindruckt - und lobt die parteiübergreifende Solidarität.
sueddeutsche.de: Guten Morgen, Herr Schall. Die rechtsextreme NPD hat ihnen für den heutigen Mittwoch drohend einen Besuch angekündigt. Wie geht es Ihnen?
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Fürchtet sich nicht vor der NPD: Zeca Schall (© Foto: dpa)
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Zeca Schall: Mir geht es gut, ich habe gut geschlafen und gerade gefrühstückt. Ich bin fit für den Wahlkampf.
sueddeutsche.de: Die NPD hat recht genau beschrieben, wo sie leben. Fürchten Sie sich vor Übergriffen?
Schall: Nein, ich habe keine Angst. Ich bin generell kein ängstlicher Mensch, außerdem werde ich geschützt. Reden möchte ich trotzdem nicht mit diesen Leuten. Aber ich lasse mich auch nicht einschüchtern.
sueddeutsche.de: Ostdeutschland hat ein ersthaftes Problem mit Neonazis und Fremdenhass. Sind Sie persönlich oft angefeindet worden?
Schall: Fremdenfeindlichkeit habe ich schon erlebt, ja. Aber das ist schon einige Zeit her. Wissen Sie, ich bin seit 1988 hier und voll integriert. Meine Mitbürger sehen mich als Einheimischen. Ich bin Thüringer.
sueddeutsche.de: Wie reagieren ihre Nachbarn, Freunde und Kollegen auf die NPD-Hetze gegen Sie?
Schall: Sehr solidarisch. Es haben sehr viele Leute angerufen. Meine Parteifreunde von der CDU reagieren fantastisch. Ich bin sehr froh, wie sie alle hinter mir stehen. Aber ich bekomme auch von den anderen demokratischen Parteien Unterstützung. Die sagen: "Ein Angriff auf Dich ist ein Angriff auf alle." Und: "Lassen Sie sich nicht unterkriegen!" Das werde ich auch nicht.
sueddeutsche.de: Immer wieder wird über ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD diskutiert. Wären Sie dafür?
Schall: Zumindest sollte man das prüfen. Aber das ist eine Frage, die die Innenminister wohl besser beantworten als ich. Aber eins ist doch klar: Solche Hetze wie gegen mich darf sich unsere Gesellschaft nicht gefallen lassen. Der Rechtsextremismus ist nun mal ein Problem - und dafür brauchen wir eine Lösung. Wir brauchen eine klare Botschaft.
sueddeutsche.de: Wie werden Sie sich im Thüringer Landtagswahlkampf engagieren?
Schall: Ich werde mich voll engagieren. Entschuldigung, aber jetzt muss ich aufhören. Sonst komme ich zu spät!
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(sueddeutsche.de/jja)
Debatte über Militäreinsatz in Syrien
Er wird von der CDU als Popanz ebenso missbraucht wie von der NPD.
Ich habe ein stammelndes Interview mit diesem Mann gehört. Er kann nach 22 Jahren in Deutschland noch nicht einmal ein verständliches Deutsch sprechen, möchte aber die Wähler im Parlament vertreten. Der versteht doch überhaupt nicht, worüber dort gesprochen wird. Das ist doch grotesk und eine Verhöhnung der repräsentativen Demokratie.
Er ist ein Beispiel nicht vollzogener Integration und wird von der CDU in einer modischen Anwandlung dazu missbraucht, ihren Affen zu machen.
Dieser H. Althaus schreckt wirklich vor nichts zurück. Erst mangelt er eine Mutter um, tötet sie und versucht sie noch für seinen Wahlkampf zu instrumentalisieren, indem er sich als eigentliches Opfer darstellt und jetzt missbraucht er auch noch einen Neger für seine Machtgelüste.
Das Problem des Rechtsextremismus ist ein gesamtdeutsches kein ostdeutsches. Und es ist auch insgesamt ernsthaft. Und es ist sehr wohl so, dass eben die CDU recht gern am "rechten Rand" grast, um Wähler zu gewinnen.
Insgesamt ist zu dem zum Interview geagten zuzustimmen. Ein mutiger Mann, der sich halt dort engagiert, wo er zu Hause ist.
Allerdings bezweifle ich, dass die NPD durch diese Aktion Schaden nimmt. Sie haben dummerweise unter den Augen der Verfassungsschützer(oder mit ihrer Hilfe?) ihre Positionen auf und vielleicht auch ausgebaut und ihre Wähler im Rücken.
Doch, noch eine Anmerkung zum Interview: Kann man wirklich froh sein, wenn man die Parteifreunde hinter stehen hat. Stellen sich Freunde in so einer Situation nicht besser davor?
Ne....das isses ja eben.Die eliminieren sich eben nicht selbst,es gibt genug Unterbelichtete die darauf reinfallen.Und Unterbelichtung lässt sich eben nicht verbieten.
Und selbst wenn -wie Solitair vorschlägt-Hunderte ne Party mit geschminkten Gesichtern feiern juckt das die Heimatjungs mit der Kurzhaarfrisur nebst ihrer blonden drallen Doitschmädels einen feuchten Kehricht.
Man-ich-kann mir nur das anhören was die zu sagen haben,also ich tu das zumindest- und dann verwundert und kopfschüttelnd dastehen und mich fragen,ob die Neandertaler wirklich ausgestorben sind.Argumente ziehen da überhaupt nicht.
@Rotbewerter....schön das das hier alles anonym ist.Ich muß das nicht verstehen.
Sorry, aber mir fehlen die Worte!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich schlage vor, die Nachbarn, Freunde und Bekannten von Herrn feiern am Wochenende eine riesige Party. Wenn es nicht falsch verstanden werden könnte, müsste man dazu aufrufen, sich mit Theaterleuten ( Maskenbildnern ) zusammenzusetzen und Hunderte von Menschen mit gefärbten Gesichtern vor den NPD Büros zu demonstrieren. Ansonsten kann man sich nur gegen so viel Blödheit der Neo-Nazis entschuldigen!!!!!!
Damit eleminiert sich die NPD doch selbst......
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