Die Sozialdemokraten machen Druck: Nur wenn die Regierung Bedingungen erfüllt, wollen sie den Hartz-Reformen im Bundestag zustimmen. An Schulen soll etwa ein Programm mit Sozialarbeitern aufgelegt werden.
Die SPD will den von der Bundesregierung geplanten Hartz-IV-Reformen im Bundesrat nicht zustimmen und fordert stattdessen ein "echtes Bildungspaket" für alle Schüler. "Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen muss deutlich nachbessern, ansonsten sind die vorgesehenen Änderungen für uns nicht zustimmungsfähig", sagte die stellvertretende SPD-Vorsitzende, Manuela Schwesig, der Süddeutschen Zeitung.
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Will im Bundesrat die Muskeln spielen lassen: SPD-Vizevorsitzende und Familienministerin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig. (© dapd)
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Nach den Vorstellungen von der Leyens sollen Schulkinder pro Jahr von 2011 an Leistungen von mindestens 250 Euro abrufen können. Die Jobcenter, die für Hartz-IV-Empfänger zuständig sind, sollen dabei personengebundene Gutscheine ausstellen, welche für die Mitgliedschaft in Sportvereinen, zusätzlichen Musikunterricht oder etwa die Teilnahme an Ferienfreizeiten vorgesehen sind.
Zugleich soll es Zuschüsse für ein Mittagessen in der Schule oder in der Kindertagesstätte geben. Außerdem plant die Arbeitsministerin, den Hartz-IV-Regelsatz für Erwachsene um fünf Euro zu erhöhen. Das Bundesverfassungsgericht hatte zuvor verlangt, bis Ende 2010 die Hartz-IV-Leistungen neu zu berechnen und Bildungsausgaben für Kinder stärker zu berücksichtigen. Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat im Bundesrat aber keine Mehrheit und ist dort auf Stimmen von Ländern angewiesen, in denen die Sozialdemokraten mitregieren.
Schwesig sagte, das SPD-Präsidium habe sich darauf geeinigt, ein Ja der Partei zu den Hartz-Reformen an mehrere Bedingungen zu knüpfen. An erster Stelle stehe dabei ein "Bildungsinfrastrukturprogramm", kündigte die Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern an. "Wir verstehen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts so, dass alle Kinder ein Recht auf Bildungs- und Teilhabeleistungen haben."
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könnte die wirre Frau Schwesig ja mal selbst irgendetwas auf die Beine stellen.
Ach ja - als es seinerzeit um Mindestlöhne ging, kam raus dass eine Landesgesellschaft selbst nur Löhne von € 2,50 / Stunde zahlte. Dennoch schwang Frau Schwesig große Reden zum Mindestlohn.
Wie gesagt - von anderen fordern ist halt bequemer als selber machen.
Manuela Schwesig wäre eine gute Alternative zu den gegenwärtigen Arbeits- und Familienministerinnen der CDU, von der Leyen und Schröder.
Natürlich ersetzen Sozialarbeiter keinen erforderlichen Mehraufwand für Bildung, aber die stellvertretende SPD-Vorsitzende Schwesig weiß wohl, wie man zielstrebig "gleiche Bildungschancen für Alle" umsetzen könnte.
Da gebe ich Ihnen 100%ig recht!
Die Dame hat beste Chancen, auf den letzten Drücker zum Sonntagsredner des Jahres aufzusteigen. Und die SPD nutzt jede Gelegenheit, Umfallerpartei des Jahrhunderts zu werden.
Was genau werden diese Sozialarbeiter an den Schulen tun?
Es ist zwar gut, wenn Schüler aus "Problemfamilien" bzw. "Problemvierteln" einen Ansprechpartner bei sich daraus ergebenden Schwierigkeiten haben. Allerdings werden sie, wie hier schon mehrmals gesagt wurde, nicht für größere Rechtschreibkompetenz, bessere Umgangsformen und höhere Rechenkünste sorgen können!
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