Manuel Arias Maldonado "Die Leute wollen ihr iPhone, keine Revolution"

Der Philosoph Manuel Arias befasst sich mit Politik und Emotion.

(Foto: oh)

Der spanische Philosoph Manuel Arias Maldonado über die Schnittmengen linker und rechter Populisten, wie wichtig Gefühle in der Politik sind - und warum sein Land ohne Krawall durch die Krise gekommen ist.

Von Sebastian Schoepp

Manuel Arias Maldonado gehört zu der jungen Generation von Denkern, die in Spanien im Zuge der seit fast zehn Jahren andauernden Krise eine Debatte über das eigene Sein angeregt haben, wie es sie zuletzt vor einem Jahrhundert gegeben hat. Arias hat gerade ein Buch geschrieben mit dem Titel "La Democracia Sentimental", das die Mischung aus Politik und Emotion analysiert, die dem Populismus zugrunde liegt - nicht nur dem in Spanien.

SZ: Señor Arias, in Spanien gibt es eine große linkspopulistische ...