Weltweites Echo: Die Debatte um Thilo Sarrazin bleibt nicht ungehört und wird auch in internationalen Medien aufgegriffen. Aus Österreich und der Schweiz erhält Sarrazin sogar Zustimmung.
Er sei kein Rassist, lässt Thilo Sarrazin seit der Veröffentlichung seines Buches Deutschland schafft sich ab immer wieder verlauten. Und dennoch stoßen seine Thesen vor allem bei denjenigen auf Zustimmung, deren Gunst Sarrazin aber sicher nicht gewinnen wollte.
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Sein Buch schlägt Wellen bis ins Ausland: Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin kennt man inzwischen in ganz Europa. (© dpa)
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So hat sich jetzt die österreichische FPÖ im steirischen Wahlkampf hinter den Bundesbank-Vorstand gestellt. Mit den Worten "Lieber Sarrazin als Muezzin" verteidigte Spitzenkandidat Gerhard Kurzmann auf einer Pressekonferenz ein umstrittenes Online-Spiel, das man derzeit auf der FPÖ-Homepage findet. Mit Stoppschildern kann man dort Minarette und Muezzine aus der Landschaft verbannen - geschossen werde aber nicht, zitiert der Standard den Politiker. Zwar gibt es in der Steiermark gar keine Minarette, aber Sarrazins Warnung vor einer muslimischen Überfremdung greift Kurzmann dennoch dankbar auf. Er könne eine Islamisierung "im Interesse von Jugend und Frauen nicht gutheißen" .
Auch in der Schweiz, wo man immerhin einige Erfahrung mit der Islam-Diskussion hat, will man Sarrazin nicht pauschal verurteilen. "Deutschland sollte froh sein, dass es noch solch kritische Stimmen gibt", schreibt die Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung. Wenn der Autor die Probleme der islamischen Minderheit beleuchte, so frage er, wie es kommen konnte, dass die Muslime in Deutschland in den Sozialstatistiken so dürftig abschneiden. Die Politik agiere in dieser Frage aus übertriebener politischer Korrektheit an den Befürchtungen und Ängsten der Bevölkerung vorbei. Vor allem Sarrazins SPD habe "ein chronisches Problem mit Querdenkern und kritischen Geistern".
In der Basler Zeitung hingegen distanziert sich die Intelligenzforscherin Elsbeth Stern von der ETH Zürich von Sarrazins Behauptung, Intelligenz liege in den Genen und sei somit größtenteils vererbbar. "Alle Menschen verfügen über Gene, dank deren sie sprechen und schreiben lernen können. Diese Gene können aber nur zum Tragen kommen, wenn die Menschen entsprechende Lerngelegenheiten bekommen", sagte die Wissenschaftlerin, auf deren Untersuchungen sich Thilo Sarrazin in Deutschland schafft sich ab teilweise bezieht. Der Bundesbanker habe "da etwas falsch verstanden". Dieselbe Zeitung kommentiert schlicht: "Der Polemiker ging zu weit."
Ähnlicher Ansicht ist man auch in Großbritannien, wo Deutschland ohnehin sehr mit seiner Nazi-Vergangenheit assoziiert wird. "In Deutschland darf man nicht einfach von einem jüdischen Gen sprechen", schreibt BBC online und räumt den Kritikern Sarrazins in seiner Berichterstattung viel Platz ein. "Das alles bedeutet nicht, dass sich in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg nichts verändert hat", relativiert der Guardian. Sarrazin spreche vielmehr für eine von Verlustängsten geplagte Mittelschicht.
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Sie können doch rechnen. Sarrazin bekommt oft Zustimmung in Höhe von annähernd 90%. Das können doch nicht alle Sympathisanten von "rechten" Parteien sein, da sind ja dann mindesten 45% von "Linksanhängern" dabei.
Wenn Sie von einer linken Meute sprechen, würde ich gerne mal wissen, wie sie das Gegenstück bezeichnen (würden, sollten).
1. Linke Meute
2. Rechte ...........?
denn die Österreicher und die Schweizer sind alle ganz schlimme Pauschalisierer und neigen zum Ressentiment. Durch die Berge sind sie mehr Strahlung aus dem All ausgesetzt und das macht genetische Veränderungen und davon kommt das dann.
Bevor man dummschwätzt bitte mal mit Fakten arbeiten. Solches grenzdebiles Geseier wie "die Mehrheit steht dahinter......was Blitz-onlineumfragen belegen" zeigt eigentlich nur das Sie wahrscheinlich ausschliesslich die "Bildumfrage" zurate ziehen und nicht hunderte "Blitzumfragen" (der Ausdruck Blitzumfrage im Zusammenhang mit einem Thema was seriös behandelt werden sollte zeigt ja eigentlich schon den Zustand des Stammhirns) und dazu sag ich jetzt lieber nix weiter.
Warum fordert eigentlich niemand mal bei denen mehr Verantwortungsbereitschaft und Engagement in Sachen Integration, die vom Zuzug der Türken profitiert haben, nämlich von den großen Unternehmen und der Wirtschaft ganz allgemein, die damals mit all ihrer Macht darauf hingewirkt haben, ausländische Arbeitskräfte verstärkt ins Land zu holen?
Das sind genau diejenigen, die aktuell schon wieder nach ausländischen Kräften schreien (weil sie versäumt haben genügend in Ausbildung zu investieren) – Stichwort „Fachkräftemangel” – und sich nicht um die möglichen sozialen Folgen scheren.
Vielleicht sollte Herr Sarrazin zu Rate gezogen werden, wenn die von den Wirtschaftsbossen herbeigesehnten ausländischen Fachkräfte kommen, dass deren „Gene” auch zu den unseren (und zu den hugenottischen von Herrn Sarrazin) passen?
Das Problem in unserem Land ist nicht die Intelligenz der Türken, sondern DASS ES MÖGLICH IST, DASS EIN MENSCH MIT DER INTELLIGENZ VON HERRN SARRAZIN HÖCHSTE UND EINFLUSSREICHSTE POSTEN (Finanzsenator, Bundesbankvorstand) ERGATTERN KANN.
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