BBC

Großbritannien
:BBC will bis zu 2000 Stellen streichen

Die Rundfunkanstalt will innerhalb der kommenden drei Jahre zehn Prozent der Ausgaben kürzen. Dabei könnten auch ganze Sender wegfallen.

Leute
:Widerstand gegen Auftritt von Kanye West

Kanye West möchte in London auftreten – und Premierminister Keir Starmer hält nichts davon. Jamie Lee Curtis fühlt sich wie eine Betrügerin. Und Joe Laschet macht auf Karl Lagerfeld.

MeinungÖffentlich-rechtlicher Rundfunk
:ARD und ZDF machen Fehler. Aber wer macht die nicht

Vor ein paar Tagen haben die Schweizer erkannt, welchen Wert ein Rundfunk hat, der sich der Wahrheit verpflichtet fühlt. Zum Glück. An diesem Wert ändern auch spektakuläre Pannen nichts, an denen sich rechte Kulturkämpfer gerne berauschen.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Großbritannien
:Die zarteste Versuchung, seit es Schokoladendiebe gibt

Ladenbesitzer sind sauer: In Großbritannien wird immer mehr Süßes geklaut. Im Verdacht steht die Organisierte Kriminalität. Supermärkte wollen dem nun einen Riegel vorschieben.

SZ PlusVon Martin Wittmann

England
:Die BBC und das „N-Wort“

Der britische Sender zeigt die Aufzeichnung einer Filmpreisverleihung inklusive einer rassistischen Beleidigung, ausgestoßen von einem Mann mit Tourette-Syndrom. Haben die Verantwortlichen im Schneideraum versagt?

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

Serie
:Unreif für die Insel

Zwei Dutzend Kinder und Jugendliche überleben einen Flugzeugabsturz und sind fortan auf sich gestellt: Der BBC gelingt eine großartige Verfilmung von William Goldings „Lord of the Flies“.

SZ PlusVon Stefan Fischer

Snowboardcross bei Olympia
:„Fucking Gold“! Für Großbritannien! Auf Snowboards!

Der Boulevard feiert einen „Blizzard of gold“, die Athleten-Eltern feiern sich live im Fernsehen selbst: Wie das Vereinigte Königreich auf den ersten Olympiasieg des Landes auf Schnee reagiert.

Von Michael Neudecker

MeinungPolitiker
:Starmer soll bleiben. Aber Trump darf sehr gern zurücktreten

Was hat der britische Premier eigentlich verbrochen, außer einer falschen Personalentscheidung? Und was darf sich der US-Präsident denn noch alles leisten?  Ein Appell, die Maßstäbe bitte wieder zurechtzurücken.

SZ PlusKommentar von Joachim Käppner

Iran
:Die Doku, die die Proteste in Iran befeuert

In der BBC verkündete Schauspielerin Taraneh Alidoosti, nie wieder Schleier tragen zu wollen – der Film wird millionenfach gesehen und mobilisiert den Widerstand. Auch, weil die Medien des Regimes vor Wut schäumen.

SZ PlusGastbeitrag von Katajun Amirpur

BBC
:Trump, die BBC und der falsche Schnitt

Beim District Court in Miami liegt jetzt eine Klage von Donald Trump gegen die britische BBC. Er will sagenhafte zehn Milliarden US-Dollar – wegen eines Schnittfehlers in einer Dokumentation. Es geht um Macht, um Pressefreiheit, und um so viel mehr.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Aktuelles Lexikon
:BBC

Der Sender war einst die Stimme der freien Welt, nach 1945 dann Vorbild für ARD und ZDF. Jetzt steht ihm der ultimative Test bevor.

Von Joachim Käppner

MeinungRundfunk
:Donald Trumps grotesker Großangriff auf die BBC wird scheitern

Zehn Milliarden Dollar Schadenersatz verlangt der amerikanische Präsident vom britischen Sender. Weil der eine Rede unglücklich zusammenschnitt. Es ist gut, dass die BBC sich nun wehrt.

SZ PlusKommentar von Peter Burghardt

USA
:Trump reicht Milliardenklage gegen BBC ein

Donald Trump fordert bis zu zehn Milliarden US-Dollar von der britischen BBC wegen eines Zusammenschnitts einer Rede zum Sturm auf das Capitol. Die BBC will sich dagegen wehren.

Von Thore Rausch

Geschichtsbild
:Weihnachtsansprache von König George V.

Am Weihnachtstag 1932 verlas der Urgroßvater des heutigen Monarchen Charles III. eine zweieinhalbminütige Weihnachtsbotschaft. Ausgestrahlt wurde sie über den gerade erst gegründeten „BBC Empire“-Dienst, der heute „BBC World“ heißt.

Von Michael Neudecker

MeinungUmgang mit Trump
:Die BBC tut viel mehr, als die Sache es gebieten würde

Um mal kurz die Maßstäbe zurechtzurücken: Was ist eigentlich schlimmer – der nicht einmal sinnentstellende Schnitt in einer TV-Doku in London oder das Anzetteln eines Putschversuchs in Washington?

SZ PlusKommentar von Detlef Esslinger

MeinungGroßbritannien
:Das Land braucht eine unabhängige BBC – und die Welt auch

US-Präsident Trump und konservativ-rechte Blätter schaffen es, die wichtigsten Führungskräfte des britischen Rundfunksenders zum Rücktritt zu bewegen. Das ist unerhört.

SZ PlusKommentar von Michael Neudecker

Aktuelles Lexikon
:Wofür steht die Abkürzung BBC?

Die britische Rundfunkanstalt ist der erste öffentlich-rechtliche Sender der Welt. Und sie steht nun in der Kritik wegen einer Dokumentation über Donald Trump.

Von Johanna Pfund

MeinungTrump und die BBC
:In dieser Woche hat Trump seinen bisher vielleicht größten Sieg errungen

Der US-Präsident hat den Rücktritt des Chefs der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt eines anderen Landes gefordert – und durchgesetzt. Wie bitte?

SZ PlusGastbeitrag von John Niven

Vorwürfe gegen den britischen Sender
:Trump will die BBC verklagen

Nach dem überraschenden Rücktritt des Generaldirektors und der News-Chefin der BBC befindet sich der britische Sender im Ausnahmezustand. Es geht um die künftige Existenzgrundlage – und, natürlich, um Donald Trump.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Großbritannien
:BBC-Chef tritt nach Vorwürfen zu Trump-Berichterstattung zurück

In einer Dokumentation des Senders wird eine Rede des US-Präsidenten so bearbeitet, dass ein falscher Eindruck entsteht. Es geht um die Rede Trumps vor dem Sturm auf das Kapitol.

Hobby Trainspotting
:Personen am Gleis

Ja, die Deutsche Bahn ist so unbeliebt wie nie – echte Zugbegeisterte hält das nicht davon ab, stundenlang auf Lokomotiven zu warten. Ein Sonntagnachmittag mit Trainspottern.

SZ PlusVon Titus Arnu

Großbritannien
:Atmendes Wissen

Melvyn Bragg hat 27 Jahre lang in der BBC die wahrscheinlich klügste und beste Radiosendung der Welt gemacht. Jetzt hört er auf. Zum Ende einer Ära.

SZ PlusVon Johan Schloemann

BBC-Podcast
:Spionin 001

Eloise Page war die erste Agentin der CIA. Ihre Geschichte ist auch die des amerikanischen Geheimdienstes mit allen Höhen und Tiefen. Die ist nun in einem BBC-Podcast zu hören – erzählt von Kim Cattrall.

SZ PlusVon Stefan Fischer

Prinz Andrew
:Ein weiterer Tiefpunkt

Ein Buch über Prinz Andrew mit Details über seine Verbindung zu Jeffrey Epstein erregt Aufsehen. Und wer glaubt, das Image des unbeliebtesten Mitglieds der Königsfamilie könnte nicht noch schlechter werden, wird überrascht sein.

SZ PlusVon Alexander Menden

BBC-Serie
:Land der Einzelkämpfer

Der britische Filmemacher Adam Curtis montiert in „Shifty“ Archivaufnahmen der BBC zu einem irren Bildermix. Heraus kommt ein eindrucksvolles Dokument gesellschaftlicher Zersplitterung. Nicht nur in Großbritannien.

SZ PlusVon Alexander Menden

Antisemitismus-Kontroverse
:Gary Lineker verlässt die BBC

Der Rücktritt sei „der richtige Schritt“ sagte der bekannteste Fußballmoderator Großbritanniens. Er hatte ein Video mit antisemitischen Motiven geteilt – woraufhin der öffentliche Druck auf ihn und die Sendeanstalt gestiegen war.

SZ PlusVon Alexander Menden

ARD-Serie „Ghosts“
:Das ist der Geist der Zeit

Ein junges Paar zieht in ein von Gespenstern bewohntes Herrenhaus. Dem WDR gelingt ein überraschend ungezwungenes Remake der erfolgreichen BBC-Comedyserie „Ghosts“.

SZ PlusVon Lilian Köhler

Podcasts des Monats Dezember
:Aufs Ganze gehen

„Die AIDS-Leugner“, „God Code“,„ Diddy on Trial“ und „Fanta Vier Forever, Baby!?!“: die Podcasts des Monats Dezember.

SZ PlusLaetitia Feddersen, Stefan Fischer, Bernhard Heckler und Lara Marmsoler

Serie „A Very Royal Scandal“ bei Magenta TV
:König des Cringe

Eine Serie erzählt, wie es zum peinlichen Interview von Prinz Andrew bei der BBC gekommen ist. Michael Sheen ist ein Ereignis in dieser Rolle.

SZ PlusVon Susan Vahabzadeh

Fußballkommentatoren
:Wie leben ohne Lineker?

Der Fußballexperte verlässt die BBC und „Match of the Day“. Um seine Zukunft muss man sich nicht sorgen. Aber um unsere.

SZ PlusVon Holger Gertz

Fußball in Großbritannien
:Bye bye, Gary Lineker

Der Ex-Stürmer mit dem genialen Instinkt für Tore und Wortspiele macht Schluss bei der BBC-Sendung „Match of the Day“. Ein schwerer Verlust, nicht nur in den Herzen sportbegeisterter Briten.

SZ PlusVon Michael Neudecker

Podcasts des Monats
:Zeitenwenden

„The Coming Storm“, „Deutschland – ein halbes Leben“, „Zufälle gibt’s“ und „Der Zerfall Babylons“: die Podcasts des Monats Oktober.

SZ PlusVon Laetitia Feddersen, Stefan Fischer, Sofia Paule, Franziska Schröppl

Großbritannien
:Starmers Stabschefin tritt zurück

Sue Gray war in die Kritik geraten, weil sie mehr Geld als der Regierungschef verdient haben soll.

Podcasts des Monats
:Schaumschläger und Brandbeschleuniger

„Rabbit Hole: Die Höhle der Löwen“, „130 Liter – Streit um unser Trinkwasser“, „Bücher in Asche“ und „Grenfell: Building a Disaster“: die Podcasts des Monats September.

SZ PlusVon Katrin Engler, Stefan Fischer, Sofia Paule, Thore Rausch

Großbritannien
:„Der Milliardär mochte junge, blonde Mädchen“

Die Anwältinnen von 37 Frauen sagen, der 2023 gestorbene Geschäftsmann Mohamed Al-Fayed sei „ein Monster“ gewesen. Die Vorwürfe der mutmaßlichen Opfer reichen von unangemessenen Berührungen bis zu aufgezwungenem Sex.

SZ PlusVon Martin Wittmann

BBC
:377 Bilder, sechs Monate auf Bewährung

Ex-Moderator Huw Edwards, lange eines der bekanntesten Gesichter der BBC, ist wegen der Verbreitung und des Besitzes von Bildern sexualisierten Kindesmissbrauchs verurteilt worden.

SZ PlusVon Alexander Menden

Britische Serie „Mum“ bei Arte
:Mutter, die Herrin der Lage

Die Comedy-Serie „Mum“ ist jetzt in Gänze in Deutschland zu sehen – endlich. Über eine der besten britischen Serien der jüngeren Vergangenheit.

SZ PlusVon Alexander Menden

BBC
:Ein Sender, der mehr wusste

Der ehemalige BBC-Moderator Huw Edwards bekennt sich wegen der Herstellung von Kinderpornografie schuldig. Auf seinen früheren Arbeitgeber kommen jetzt unangenehme Fragen zu.

SZ PlusVon Alexander Menden

London
:Ex-BBC Moderator Edwards gesteht Besitz von Kinderpornografie

Huw Edwards räumt vor Gericht die Vorwürfe gegen ihn ein. Nun droht ihm eine Haftstrafe.

BBC
:Sechs Fotos der Kategorie A

Der ehemalige BBC-Moderator Huw Edwards wird in London wegen der Erstellung kinderpornografischer Bilder angeklagt.

SZ PlusVon Alexander Menden

Öffentlich-Rechtliche in Großbritannien
:Die BBC muss schrumpfen

Sechsstellige Moderatoren-Gehälter, 500 Stellen weg und weniger Gebührenzahler: Der Jahresbericht der britischen BBC lässt aufhorchen. Kommt das bald auch in Deutschland?

Von Saladin Salem

„Doctor Who“ auf Disney Plus
:Die neue Nummer eins

Fans von „Doctor Who“ haben sich an wechselnde Hauptdarsteller gewöhnt. Aber so begeistert wie Ncuti Gatwa hat sie schon lange niemand mehr.

SZ PlusVon Ann-Marlen Hoolt

Podcasts des Monats Juni
:Endgültig enttarnt

„Thief at the British Museum“, „Die Anschlags“, „Rechtsextreme vor Gericht“ und „Milli Vanilli – Ein Pop-Skandal“: die besten Podcasts im Juni.

SZ PlusVon Stefan Fischer, Christina Lopinski, Pascal Moser, Marvin Zubrod

Podcasts des Monats Mai
:Ohne Rücksicht

"27 - Der Podcast zur Europawahl", "Systemeinstellungen", "Am Schlick" und "To Catch a Scorpion": die besten Podcasts im Mai.

Von Stefan Fischer, Pascal Moser, Saladin Salem und Marvin Zubrod

BBC
:Unsinnige Vorwürfe

BBC-Starmoderator Huw Edwards tritt zurück. Aus Gesundheitsgründen.

Von Alexander Menden

"Scoop" mit Gillian Anderson
:Königliche Selbstparodie

Netflix rekonstruiert in "Scoop", wie es zu dem desaströsen BBC-Interview von Prinz Andrew kam. Das wirkliche Gespräch ist dabei kaum zu übertreffen.

SZ PlusVon Alexander Menden

100 Jahre BBC-Zeitsignal
:Piep, piep, piep!

Vor hundert Jahren war das erste Zeitsignal im Radio zu hören. Eine Zumutung für Menschen, die gerne unpünktlich sind.

Von Martin Zips

Englands Women's Super League
:Lieber ohne den Verband

Nach dem Vorbild der Premier League wollen sich die beiden höchsten Frauen-Ligen von der Football Association trennen. Dadurch sollen die besten Spielerinnen angelockt und viel Geld verdient werden. Aber sind solche Ambitionen realistisch?

SZ PlusVon Sven Haist

Neujahrsnacht
:Gebongt

Krisen kommen und gehen, Big Ben bleibt. Seit 1923 läutet die Glocke das neue Jahr im gesamten Vereinigten Königreich ein. Auch in der Nacht auf Montag. Wenn vorher kein Ufo kommt.

Von Martin Wittmann

Großbritannien
:Nah soll er sein, aber bloß nicht zu nah

Samir Shah soll auf Wunsch der Tories nun an die Spitze der BBC rücken. Mal sehen, welche Freiheiten er sich dort nehmen wird.

SZ PlusVon Alexander Mühlauer

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