sueddeutsche.de: Viele Zugereiste beklagen, dass es den Münchnern nur um schnelles Aufreißen geht und dass die etwas Langsameren so nie zum Zug kommen.
Anzeige
Hegmann: Das kann sein. In München wird mehr geflirtet als anderswo, da geht alles schneller. Da muss man sich darauf einstellen. Wir unterscheiden generell zwei Typen von Menschen bei der Partnersuche: den schicksalsorientieren und den wachstumsorientierten. Wenn jemand an Schicksal glaubt, sucht er die Liebe auf den ersten Blick, dann heißt es hopp oder topp. Der wachstumsorientierte Typ muss erst Vertrauen aufbauen und eine Person langsam kennenlernen. Das geht am besten im Freundeskreis oder im Job.
sueddeutsche.de: Diese beiden Typen passen also nicht zusammen?
Hegmann: Zumindest wird es schwierig, wenn die beiden aufeinandertreffen. Man kann nur dazu raten, dass der Schicksalsorientierte jemandem auch mal eine zweite Chance gibt, und der Wachstumsorientierte ein bisschen schneller in die Socken kommt.
sueddeutsche.de: Aber die meisten Menschen suchen doch nach dem Traummann oder der Traumfrau?
Hegmann: Das ist aber falsch. Man sollte nicht nach dem perfekten Partner suchen, den gibt es nämlich nicht. Niemand ist perfekt, man selbst auch nicht. Das alte Sprichwort stimmt: Gegensätze ziehen sich an. Es kommt auf die richtige Mischung von Gemeinsamkeiten und Gegensätzen an. Aber es ist so, dass unterschiedliche Typen sich am besten ergänzen können.
sueddeutsche.de: Haben Sie Tipps, wo Münchner Singles am leichtesten jemanden kennenlernen?
Hegmann: Ganz oben stehen hier die Biergärten. Man setzt sich einfach zu jemandem an den Tisch, prostet sich zu und kommt so locker ins Gespräch. Gute Gelegenheiten ergeben sich auch an öffentlichen Plätzen, etwa im Sommer am Gärtnerplatz. Und perfekt zum Flirten sind auch Privatpartys, geradezu ideal.
sueddeutsche.de: Was ist mit Supermarkt oder Waschsalon?
Hegmann: Auch Supermarkt oder Baumarkt sind gute Tipps. Vor allem Frauen, die in Baumärkten einkaufen, kommen bei Männern sehr gut an. Der Waschsalon war früher sehr beliebt, aber heutzutage hat ja fast jeder eine Waschmaschine zu Hause. Den Waschsalon kann man getrost vernachlässigen, besonders wenn man älter ist als 25.
sueddeutsche.de: Und woran merke ich, ob ich jetzt den Richtigen getroffen habe?
Hegmann: Hören Sie immer auf Ihren Bauch. Wenn beim ersten Date mit jemandem eine Stunde wie im Flug vergeht, dann sollten Sie diese Person unbedingt ein zweites Mal treffen.
Für den Parship Single-Atlas 2009 hat Parship gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Innofact mehr als 2500 Singles und Nichtsingles zwischen 18 und 59 Jahren befragt hat.
Sie sind jetzt auf Seite 3 von 3
- Lokale fürs Rendezvous 15 erste Dates 23.04.2010
- Single-Paradies München "Mr. Right - ich kann´s nicht mehr hören!" 18.05.2006
- Liebesleben von Prinz Harry All the single ladies 23.04.2011
- Flirten wie ein Stenz Immer cool und lässig 30.03.2010
- Ein Single an Weihnachten Besinnliches Laufen 24.12.2009
- Ü30-Party in München Ein Flirt auf alle Fälle 30.11.2009
- Ü30-Party in München Ein Flirt auf alle Fälle 30.11.2009
(sueddeutsche.de/tob)
Studie zur Beliebtheit der Deutschen
Die neueste Antwort
ach, die wohlhabenden, offenen und glücklichen münchner singles...sind leider genauso oberflächlich und wesentlich arroganter als in anderen großstädten.manche leben hier nur, weil sie hier die bessere bühne für ihre exzentrische und selbstdarstellerische seele finden.hier zählt mehr der schein als sein.....als geborener münchner, der sowohl des hochdeutschen als auch des bayerischen mächtig ist, kann ich nur sagen, ich fühle mich langsam in wien oder stuttgart wohler als hier. dort ist dialekt alltäglich, hier höre ich : "ach, sie sprechen ja noch richtig bayerisch."
Dazu gibt es Bücher wie "Wie lügt man mit Statistik?" von Walter Krämer oder "Lügen mit Zahlen" von Gerd Bosbach.
Si ist der Herr "Experte" nicht auf die Idee gekommen, daß seine Datenbasis durch Flunkern zustand gekommen sein könnte.
Beispiel Betrugsfälle: Vielleicht waren die befragten Frauen ein wenig ehrlicher? Vielleicht liegt die Zahl der Betrugsfälle pro Mann höher als pro Frau?
Beispiel Gehalt: Kann es nicht sein, daß in München Armut als unsexier gilt als in Berlin, und daß die Befragten ihre finanzielle Situation beschönigten? Außer Acht gelassen wurde auch die Kaufkraft: In München ist das Leben wesentlich teurer als in Berlin (vor allem beim Wohnen), so daß man auch mit einem höheren Einkommen eine niedrigere Kaufkraft hat. Deshalb müssen Münchner Arbeitgeber auch mehr zahlen, um Personal zu bekommen.
Hat sich der Herr Experte also Kontoauszüge oder Gehaltsabrechnungen vorlegen lassen? Sicher nicht. Das macht die Studie zu einer wertlosen Kaffeesatzleserei.
Und die Aussage, Münchner seien offener als anderswo (Berlin, Köln, Bochum, Saarbrücken, Leipzig, Bremen, Münster, Aachen, Düsseldorf) hat überhaupt keine belegbare Datenbasis und trifft nach meiner Beobachtung überhaupt nicht zu.
wo doch das muenchner Herzerl wartet - so sollte vom Münchner fremdenverkehrsverband geworben werden!
Was ist denn das für ein Schrat.
"Arm- aber sexy"
Kein Münchener würde auf so einen Spruch kommen.
In Berlin ist man(n) wie´s scheint auch noch Stolz darauf.
Paging