Eurovision Song Contest Wadde hadde dudde da?

Cliff Richard hat ihn nie gewonnen, Céline Dion schon: Heute findet der 58. Eurovision Song Contest in Malmö statt. Welches Land hat die meisten Titel geholt? Wer die meisten Punkte? Und wer trug 1973 eine schusssichere Weste? Alles, was Sie wissen müssen, um auf der ESC-Party zu glänzen, in unserer interaktiven Grafik.

Von Thierry Backes und Karin Wehle

Es gibt Karrieren, die ohne den Eurovision Song Contest (ESC) vielleicht nie stattgefunden hätten. Die von Abba zum Beispiel, die den Wettbewerb 1974 mit "Waterloo" gewinnen und anschließend zu Weltstars werden. Oder die von Céline Dion, die Kanadiern und Franzosen zwar schon vor dem ESC 1988 ein Begriff ist, aber eben nur denen. Sie startet damals für die Schweiz und siegt mit dem Titel "Ne partez pas sans moi" (Geh' nicht ohne mich) - und gerade mal einem Punkt Vorsprung.

Viele andere große Stars haben beim "Grand Prix Eurovision de la Chanson européenne" nicht gewonnen. Die Schlagersängerin Katja Ebstein scheitert dreimal knapp, der britische Popsänger Cliff Richard zweimal. Und das 1968 mit dem Stück, das heute noch fast jeder kennt: "Congratulations".

In der Historie des Grand Prix gibt es unzählige Geschichten wie diese. Entdecken Sie sie in unserer interaktiven Grafik. Nutzen Sie zur Navigation die Zeitleiste unten; wenn Sie sich für einen bestimmten Teilnehmer und seine Erfolge interessieren, fahren Sie mit der Maus darüber. Am Ende noch zwei Tipps: Das Land mit den meisten Siegen nimmt 1965 zum ersten Mal an dem Wettbewerb teil. Die meisten Punkte sammelt 2009 ein Norweger.

Lesetipp: Das aus unserer Sicht interessanteste Buch zur ESC-Historie ist leider vergriffen, wir möchten es hier dennoch empfehlen. Jan Feddersen: Ein Lied kann eine Brücke sein. Hoffmann und Campe, Hamburg 2002.