Neuer James-Bond-Film "Skyfall" – Der Schurke

Wo ein Bond, da auch ein Schurke. Die 007-Reihe hat eine lange Reihe finsterer Gestalten hervorgebracht, die eines eint: eine schwarze Seele und der Wunsch nach Weltherrschaft oder Zerstörung.

In "Skyfall" tritt einer der meistgelobten Kinostars der letzten Jahre die Nachfolge von Gerd Fröbe, Curd Jürgens und Christopher Lee an: Javier Bardem. Der 43-jährige Spanier, Ehemann von Kollegin Penelope Cruz, hat unter der Regie der Coen-Brüder in "No Country for Old Men" eindrucksvoll bewiesen, wie gut er einen Psychopathen mimen kann. Seine weniger erschreckenden Seiten sind in Filmen wie "Vicky Christina Barcelona" von Woody Allen oder "Das Meer in mir" zu bewundern.

Als Raoul Silva darf Bardem einmal mehr den Bösen verkörpern. Als Bonds Gegenspieler in "Skyfall" plant er Terroranschläge und Hackerangriffe auf Großbritannien und ist, wie sich zeigt, auf einem ganz persönlichen Rachefeldzug gegen M.

Für Aufsehen sorgte  im Vorfeld des Kinostarts eine Szene: Der blondgefärbte Silva berührt den gefesselten Bond lasziv an der Brust.

Im Bild: Daniel Craig und Javier Bardem als Silva in "Skyfall"

Bild: dapd 31. Oktober 2012, 19:112012-10-31 19:11:07 © Süddeutsche.de/ihe/pak/rus