Filmstarts der WocheWelche Kinofilme sich lohnen und welche nicht

Rodrigo García zeigt in "40 Tage in der Wüste" eine magische, traumnahe Meditation über Vater-Sohn-Beziehungen. "Below Her Mouth" wird am Ende, was der Film ganz bestimmt nicht sein wollte: ein Porno.

Von den SZ-Kinokritikern

40 Tage in der Wüste

Magische, traumnahe Meditation über Vater-Sohn-Beziehungen. Irdische und himmlische. Rodrigo García, Sohn des Schriftstellers Gabriel García Marquez, schickt Ewan McGregor als Jesus in die Wüste, den Ort der seelischen Reinigung und dämonischen Versuchung. Er konfrontiert ihn nicht der biblischen Verführung zur Macht, sondern existentieller Selbstbefragung. Eigenwillig und inspirierend wie Jesus -Meditationen von Pasolini oder Buñuel. Von Rainer Gansera

Bild: dpa 13. April 2017, 14:442017-04-13 14:44:30 © SZ.de/smb