Eine Lehrerin in Vechta konnte die Zeichnung eines Hasen auf der Schultafel nicht mehr ertragen - und verklagte die zeichnende Schülerin. Doch die darf auch weiterhin zur Kreide greifen.
Für die einen eine harmlose Kreidezeichnung an der Schultafel, für die andere ein Ausdruck höchster Provokation: Eine Lehrerin in Vechta verklagte eine Schülerin, weil diese einen Hasen an die Tafel gezeichnet hatte. Den wollte die Lehrerin nicht mehr sehen. Das Gericht wies am Dienstag die Klage ab - es dürfen weiterhin Hasen gezeichnet werden.
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Schülerin Kim darf weiterhin Hasen an die Schultafel malen - dagegen hatte ihre Lehrerin geklagt. (© dpa)
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Richter Hermann Pieper erläuterte, es habe sich um einen typischen Ehrenschutzprozess gehandelt. Die Lehrerin habe sich gemobbt gefühlt. "Es geht nicht um eine Hasenphobie, sondern um Mobbing", sagte der Richter. Die Gründe für sein Urteil nannte er nicht.
Die Klägerin wollte zudem erreichen, dass die 16-Jährige nicht mehr behaupten darf, die Lehrerin habe vor Hasen Angst. Die Mutter der Schülerin zeigte sich nach dem Urteil erleichtert. "Ich hoffe nicht, dass da was nachkommt", sagte sie auf die Frage, ob ihre Tochter wegen des Rechtsstreits Nachteile in der Schule befürchte. Sie kritisierte die Lehrerin, weil diese angeblich vor der Klage nicht das Gespräch mit ihrer Tochter und ihr als Mutter gesucht habe.
Die Lehrerin war nicht zur Urteilsverkündung erschienen. Im Prozess hatten Schüler als Zeugen ausgesagt, dass die Frau weinend aus der Klasse laufe, wenn sie einen Hasen an der Tafel sehe. In einem vergleichbaren Fall hatte die Lehrerin 2008 an einer anderen Schule eine Schülerin verklagt und einen Vergleich geschlossen.
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(sueddeutsche.de/dpa/holz)
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- Religionslehrer/in– Die Europäische Schule München, München
... berührt der Hase ja nur ein Trauma aus der eigenen Vergangenheit der Lehrerin. Eine Therapie wäre doch ganz gut. Wenn es sich um eine Art Phobie handelt... vielleicht wird sie dann irgendwann so stark sein, sich davon nicht mehr irritieren zu lassen und stark genug sein, einfach selbst Hasen an die Tafel zu malen!
Als ich das las dachte ich, dass diese arme Lehrerin wohl Schülerin einer Mathelehrerin war, mit der ich es zu tun hatte. Diese als Pädagogin völlig unfähige Dame hat uns verunsicherten Fünftklässler damit getriezt, dass sie einen an die Tafel gerufen hat und wenn man die Aufgaben nicht lösen konnte zur Kreide griff und einen riesigen Hasenkopf malte. Dann zeigt sie auf diesen, lachte höhnisch und sagte: "Das bist du!"
Ich kenne Mitschüler, die noch nach über 3 Jahrzehnten mit Grauen davon erzählen. Natürlich war das nur eine von vielen perfiden Unterrichtsmethoden dieser Dame, jedoch war sie sehr prägend. Das war vielleicht das einzige Mal wo sie ein Prinzip der Pädagogik verstanden hat, nämlich dass man etwas veranschaulichen soll.
Das ist nicht erfunden.
Wenn sie die Rente damit durchbringt ... auf dass ihre SchülerInnen was lernen, wa?
War gerade im Radio zu hören: die werte Damen hat sich in den Vorruhestand versetzen lassen. DAS war also der tatsächliche Hintergrund; wie erlange ich einen politisch korrekten Abtritt *LOL*
Ein Pädagoge sollte über solchen Lächerlichkeiten stehen, die Tafel entweder selber abwischen oder den Tafeldienst (sofern es dso etwas dort gibt) beauftragen, die Tafel sauber zu machen damit der Unterricht beginnen kann.
Ein Pädagoge der das nicht kann, ist nicht fähig Unterricht zu halten und sollte nicht auf Schüler losgelassen werden!
Und ich wiederhole mich: Diese Lehrerin spielt das nur um eine Berufsunfähigkeitsrente genehmigt zu kriegen. Denn wenn sie wirklich Angst vor an die Tafel gemalte Hasen hätte, dann wäre sie eher ein Fall für den Psychologen als dass sie nochmal eine Klasse unterrichten sollte.
Paging