Geld macht nicht unbedingt glücklich, aber widerstandsfähiger: Nach neuen Erkenntnissen leben auch reiche Frauen im Schnitt länger. Und zwar gleich um einige Jahre. Bei Männern ist dieser Zusammenhang schon länger erwiesen.
Gutverdienende Frauen haben eine deutlich höhere Lebenserwartung als Frauen mit niedrigem Einkommen. Zu diesem Schluss kommen die Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
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Viel Geld verlängert das Leben: bei Männern und Frauen. (© ddp)
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Allerdings ist der Effekt bei Frauen nur etwa halb so stark wie bei Männern. Warum, ist unklar.
"Frauen, die zu den oberen zehn Prozent der Verdiener gehören, leben etwa drei Jahre länger als Frauen aus den niedrigsten zehn Prozent", erklärte der Autor der Studie, Friedrich Breyer. Die Ursache sei vermutlich, dass höhere Bildung sowohl ein höheres Einkommen als auch mehr Gesundheitsbewusstsein nach sich ziehe.
Deutliche Kausalität von Lebenserwartung und Einkommen bei Männern
Bei Männern haben bereits zahlreiche Studien einen Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Einkommen gezeigt. "Für Frauen ist dieser Effekt sehr viel schwieriger festzustellen", erklärt der Wirtschaftsforscher.
"Bei der klassischen Rollenverteilung zwischen Mann und Frau ist es oft ziemlich schwer, zwischen dem Arbeitseinkommen der Frau und dem Haushaltseinkommen zu trennen." Bei Männern sei dagegen das Haushaltseinkommen oft mit dem eigenen Einkommen identisch.
Für die DIW-Studie wurde eine Gruppe von Frauen untersucht, die alle mindestens 25 Jahre in die Rentenkassen eingezahlt hatten und zwischen 1994 und 2005 gestorben waren.
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(sueddeutsche.de/hgn/pak)
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Mods.
Aus dem Beitrag geht hervor, daß die Korrelation zwischen Einkommen und Lebenserwartung bei Frauen niedriger (halb so hoch) ist wie bei Männern, und daß unklar sei, weshalb.
Ich riskiere die Vermutung, daß es Faktoren gibt, die sowohl die Gesundheit als auch ein hohes Einkommen fördern (daß also die Lebenserwartung nicht durch das Einkommen verursacht wird). Es gibt nun bei Frauen die Variante, daß sie sich phasenweise primär um Kinder kümmern; das beeinträchtigt die Höhe des Einkommens, aber die Auswirkung dieser dritten Faktoren auf die Gesundheit wird davon nicht eingeschränkt. Bei Männern ist in der Regel das Einkommen nicht durch Kinder in dieser Weise eingeschränkt, daher wirkt sich der vermutete Faktor regelmäßig sowohl auf die Gesundheit als auch auf den beruflichen Erfolg, ausgedrückt in Einkommen, aus. Auch soweit ein durchschnittlich niedrigeres Einkommen von Frauen auf Diskriminierung zurückgeht, kann dies zwar den Einfluß des dritten Faktors auf das Einkommen, aber nicht auf die Gesundheit beeinträchtigen. Wenn jedoch die längere Lebenserwartung eine direkte Folge des Einkommens wäre, wäre dies schwieriger mit den bei Frauen beobachteten anderen Korrelationen zu vereinbaren.
Welche Faktoren hier sowohl Einkommen als auch Gesundheit positiv beeinflussen, kann nur vermutet werden. Vielleicht Intelligenz oder Status der Herkunftsfamilie.
Sie schreiben: "Deutliche Kausalität von Lebenserwartung und Einkommen bei Männern" - dabei handelt es sich um eine Korrelation, d.h. langes Leben und hohes Einkommen treten zusammen auf. Es gehört zu den elementaren Regeln für die Interpretation von Statistiken, daß Korrelation (A tritt mit B zusammen auf) keine Kausalität (A verursacht B) beweist. Es kann genauso umgekehrt sein (gute Gesundheit führt zu hohem Einkommen; Bsp: viele Krankheiten können die Karriere behindern), oder beides kann durch dritte Faktoren verursacht sein.
richtig hätte es wohlt heißen sollen:
"Mit stiegenden Einkommen von Frauen, nimmt deren Lebenserwartung zu!"
Den Reich meint im Deutschen soviel wie Wohlhabend, also wohl viel Haben (Besitz).
Das ist genau der Grund, warum ich nach Geld strebe und habe! Ausbildung ist hier m.E. von untergeordneter Rolle, es kommt nur aufs Geld an. Eher besitzen, als verdienen. Es ist schön, wenn man sehr viel verdient, sich aber dafür im hochqualifizierten Job abrackern muss. Weniger arbeiten, mehr/viel verdienen ist die Devise. Wenigstens hier wird die Spreu vom Weizen getrennt, also H4-Empfänger von den Verdienenden bzw. Wohlhabenden. So und nicht anders.
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