In unabhängigen Tests fällt die Anlageberatung von Banken oftmals erschütternd aus. Nun möchte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner gegensteuern - und mit verdeckten Ermittlern die Berater kontrollieren.
Müssen Bankberater von nun an besser aufpassen und eindeutiger erklären, wenn bei ihnen ein Kunde zum Gespräch erscheint? Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) will die Kundenberatung deutscher Banken mit Hilfe verdeckter Ermittler kontrollieren.
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Die Kundenberater der deutschen Banken müssen künftig mit verdeckten Ermittlern rechnen. (© dapd)
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"Künftig werden von staatlicher Seite aus verdeckte Ermittler eingesetzt und nicht nur die allgemeinen Bedingungen geprüft", sagte Aigner dem Handelsblatt. Nachdem die Grundsatzentscheidung zur Reform der nationalen Finanzaufsicht gefallen sei, müsse in den kommenden Monaten die Frage gelöst werden, "wo und wie der Bereich des finanziellen Verbraucherschutzes ausgebaut werden kann".
Die Stiftung Warentest, die bislang stichprobenweise die Anlageberatung von Banken prüft und den Kreditinstituten zuletzt ein schlechtes Zeugnis ausstellte, bleibe auch in Zukunft wichtig, sagte Aigner der Zeitung. "Dort besteht allerdings das Problem, dass die Informanten nicht genannt werden dürfen und die Ergebnisse deshalb von den Banken oft infrage gestellt werden".
Auch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht seien bisher die Hände gebunden, sagte die Ministerin. "Gesetze helfen nur dann, wenn jemand kontrolliert, ob sie eingehalten werden", fügte sie hinzu. Deshalb sollten Mitarbeiter der Bundesanstalt vor Ort Kontrollen durchführen.
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(sueddeutsche.de/AFP/aum/mel)
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bereiten SIE mal bitte die naechste Cafétafel fuer Josef Ackermann vor, der wuerde
sich schoen beschweren wenn Frau AIGNER durchkaeme !
wie wäre es mit "Banken hetzten Abzocker auf Kunden". Deshalb: bitte etwas sachlicher!
Zudem ist aus der Überschrift die Sichtweise herauszulesen. Hier weiß der Leser einmal mehr auf wessen Seite die SZ steht.
.... Asyl beantragen für die armen Banken. Eine ganz simple Kontrolle, ob sie ihren Job machen ist odffensichtlich in den Augen eines namenlosen Pressemitteilungen veroffentlichenden "Journalisten" eine politische Verfolgung. Die Pressemeldung der AFP die hier zitiert wird enthält jedenfalls kein Wort von einer gewollten Verfolgung.
Der Witz des Jahres: Frau Aigner will Kundenberatungen Undercover kontrollieren. Die Kontrolleure stehen schon bereit und zeichnen sich durch außerordentliches Expertenwissen aus: Huber, Stoiber, Beckstein plus Konsorten.
Die Wortwahl "hetzt" finde ich völlig unangebracht! Immer wieder versucht uns die SZ beweisen zu wollen, dass sie auf dem besten Weg zur vierten Münchner Boulevard-Zeitung ist
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