Mini-Programme auf dem Handy können die Neigung des Skihangs ausmessen, das Trinkgeld ausrechnen oder als Wörterbuch fungieren. Doch nicht alle Anwendungen sind nützlich.
Wie steil ist dieser Hang? Eine Frage, die sich Skitourengeher öfter stellen. Man könnte den Neigungsgrad mit zwei Skistöcken bestimmen. Man kann aber auch auf seinem Smartphone, einem Handy mit Internetfunktion und GPS, das kleine Programm "White Risk Mobile" anklicken, konzipiert vom Schweizer Institut für Lawinenforschung (SLF) und der Versicherung Suva.
Bild vergrößern
Für Multimedia-Handys wie das iPhone gibt es inzwischen zahlreiche Reise-Apps (© Screenshot: Apple.com)
Anzeige
Darin gibt es ein Tool zur Neigungsmessung. Man hält das Gerät an einen Ski, der in den Hang gelegt wurde und erhält so das Ergebnis. 36 Grad? Umdrehen! Denn White Risk Mobile meldet außerdem Lawinenwarnstufe 3.
Aber man kann mit dem kleinen Programm, der sogenannten App (für Applikation), noch viel mehr: kurze Filme mit Basisinformationen zu Schneebrettern anschauen etwa, oder wichtige Merksätze zur Einschätzung der Gefahr abrufen.
Via GPS-Satellitenfunktion kann sich der Skifahrer seine Position auf einer Karte anzeigen lassen, und das Gerät liefert ihm die Wind- und Schneedaten der nächstgelegenen Messstationen der vergangenen Tage in Form einer übersichtlichen Grafik. Dieser spezielle SLF-Dienst kostet zehn Euro pro Jahr, die anderen Informationen sind kostenlos, abgesehen von der Telefon- oder Internetverbindung, die man dafür braucht.
Trinkgeldrechner oder Audio-Wörterbuch
Touristische Anwendungen für Internet- und GPS-fähige Smartphones gibt es Tausende - und jeden Tag kommen welche dazu. Denn die kleinen Programme können von jedermann geschrieben und online zum Beispiel über den "App-Store" von Apple vertrieben werden.
Manche kosten ein paar Euro, andere sind gratis. Programmierer und das Unternehmen, das die Download-Plattform zur Verfügung stellt, teilen sich die Einnahmen. Das iPhone ist laut Apple mit 100.000 Apps und bisher drei Milliarden Downloads Marktführer. Doch Nokia, Google oder Motorola holen auf und bieten zunehmend eigene Apps an.
Ob es die Fahrplanauskunft für die Bahn ist, ob man einen Taxistand finden, in Österreich schnell die Schneehöhen eines Skigebiets abrufen möchte oder ein akustisches Wörterbuch für Mandarin braucht - alles scheint möglich zu sein. Sogar einen Trinkgeldrechner, den "Tipulator", kann man sich auf sein Gerät laden, wenn man schlecht im Prozentrechnen ist. Allerdings gibt er dem Nutzer nicht den im jeweiligen Land üblichen Trinkgeld-Prozentsatz an, den muss man - noch - selber erfragen und eingeben.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 2 nächste Seite
Probleme beim Berliner Flughafen lange bekannt
www.heise.de/newsticker/foren/S-Sueddeutsche-Zeitung-zieht-Blog-Werbung-fuer-iPhone-App-zurueck/forum-172733/list/
http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Sueddeutsche-Zeitung-zieht-Blog-Werbung-fuer-iPhone-App-zurueck/forum-172733/list/
Aber das wird natürlich nicht "gehypt" ;o)
http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/102115-gekauftes-lob-sz-soll-positive-blogposts-eingekauft-haben.html