Immobilienverband Deutschland Mietpreise steigen auf Rekordniveau

25 Prozent mehr für einen Altbau, sogar 37 Prozent für einen Neubau: Die Mieten sind in den vergangenen zehn Jahren in Bayern stark gestiegen. Im Vergleich kam München sogar noch glimpflich davon.

Die Wohnungsmieten in Bayern sind in den vergangenen zehn Jahren um mehr als ein Viertel gestiegen. Während Mieter in Altbauwohnungen durchschnittlich 25,4 Prozent mehr zahlen als vor einem Jahrzehnt, kosten Neubauwohnungen im Freistaat sogar 36,7 Prozent mehr, wie der Immobilienverband Deutschland (IVD) am Dienstag in München mitteilte.

Allein im vergangenen halben Jahr wurde demnach das bisherige Rekordniveau um 5,0 beziehungsweise 3,6 Prozent übertroffen. Obwohl vor allem in München der Wohnraum knapp wird, legten die Mieten dort weniger stark zu als im bayernweiten Durchschnitt.

Seit 2001 stiegen die Mieten für eine Münchner Neubauwohnung laut IVD um 14 Prozent auf 14,90 Euro pro Quadratmeter. Der Kaufpreis für eine neu errichtete Eigentumswohnung kletterte dagegen um 44 Prozent.

Der IVD forderte eine intensivere Wohnraumförderung und eine schnellere Bearbeitung von Baugenehmigungen.