Der neue Opel Astra ist da, jetzt lohnt ein Blick auf den Vorgänger: Er bietet aus zweiter Hand ein breites Karosserieangebot und überzeugt durch Qualität.
Waren das noch Zeiten, als der Opel Astra als ernsthafter Konkurrent dem VW Golf an der Stoßstange hing. Nach der Wiedervereinigung und dem Wechsel von Kadett auf Astra im Jahr 1991 verbuchte Opel vergleichsweise hohe Marktanteile in den neuen Bundesländern. Aber der Traum, die Nummer eins in der Kompaktklasse zu werden, war durch viele Qualitätsprobleme in den neunziger Jahren schnell vorbei.
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Mit am stärksten auf dem Gebrauchtwagenmarkt vertreten: die viertürige Astra Limousine (© Foto: oh)
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Mit dem neuen Astra, der im Dezember bei den Händlern stehen wird, rückt die von 2004 bis 2009 gebaute dritte Baureihe in den Fokus der Gebrauchtwagenkäufer. Denn für diese Astra H genannte Generation sprechen der deutliche Qualitätssprung, den sie im Vergleich zu ihren Vorgängern gemacht hat, und das für Interessenten höchst attraktive Preisniveau. Die letzten Neuwagen werden seit Wochen mit Rabatten von zum Teil mehr als 40 Prozent verkauft - und das schlägt auf die Gebrauchtwagenpreise bei zwei oder drei Jahre alten Autos durch.
Stichwort Qualität: Die Hauptuntersuchung birgt für den Besitzer eines Astra H keine sonderlichen Schrecken mehr; die Statistiken der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) geben weitgehend grünes Licht. Schwächen, auch schon innerhalb der ersten drei Jahre, zeigt der Astra nur an Lenkung und Spurstangen - hier sollte genau geprüft werden, ob Gummilager porös oder Stabilisatoren locker sind. Und ist das Auto auf der Hebebühne, kann auch gleich der Auspuff gecheckt werden, der spätestens nach vier bis fünf Jahren ein Rostkandidat ist.
Das bessere Erscheinungsbild schlägt sich auch in der Pannenstatistik des ADAC nieder. Hier kann der Astra immerhin Renault Mégane, Ford Focus, Honda Civic und Peugeot 307 deutlich hinter sich lassen; allerdings fehlt ihm noch einiges zu den zuverlässigsten Kompaktklasseautos wie Audi A3, Mercedes A- und B-Klasse sowie BMW Einser. Klar zeigt sich aber auch hier: Der Vorgänger Astra G drückt den Schnitt, während der Astra H problemlos ist.
Auf der nächsten Seite finden Sie den Steckbrief des Opel Astra.
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Aufregung um Italiens Ex-Premier
Trotzdem ein hässliches Auto! Man möge uns solche Scheusslichkeiten von der Strasse entfernen!