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Urban Gardening:Frisch aus dem Hinterhof

Urban Farming

Nur streng ausgewählte Mitglieder dürfen im Jonathan Club in Los Angeles Salat anbauen.

(Foto: Mario Wezel)

New York, Paris, Barcelona, Berlin: Kleine urbane Farmen und Gemüse vom eigenen Dachgarten sind angesagt. Sie schaffen Vertrauen ins Lebensmittel - und sorgen in immer mehr Großstädten für neue soziale Gefüge.

Fotos von Mario Wezel, Text von Michele Catanzaro

Über die grünen Dachgärten wundert sich niemand mehr. Es gibt sie in New York mit Blick auf den Hudson River, es gibt sie auch in allen anderen Superstädten auf der Welt. Viele Städter nutzen die kleinen Parzellen, um Tomaten oder Bohnen anzupflanzen. Nur um dem ersehnten Ziel näherzukommen: gesund leben und essen. Urbane Farmen, wie die kleinen Landwirtschaften in den großen Städten offiziell heißen, sind längst zu einem globalen Trend geworden. Um sie instand zu halten, scheuen viele Stadtmenschen keine Mühen, auch an Feierabenden greifen sie gerne mal zur Gartenschere. In der Hoffnung, dass die Kräuter doch irgendwann auf dem eigenen Teller landen. Und wenn es dann soweit ist, stellt sich sofort ein wohliges Gefühl ein: Noch nie hat das Bärlauchpesto so gut geschmeckt.

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