Kaum bedeckt lagen die Schädelknochen nahe der Oberfläche. Den Rest des mächtigen Körpers hatten Wind und Sonne fast vollständig erodieren lassen. Immer wieder hatte der Regen die graubraunen Hänge der Hell-Creek-Formation ausgewaschen und Knochen des Tyrannosaurus Rex freigelegt. Badlands nennt man diese Region, karges Land fast ohne Vegetation. Die Zeit drängte, beinahe wäre auch der Schädel für immer verloren gewesen. Doch die Dinosaurier-Jäger auf diesem Privatgrundstück in Harding County im US-Bundesstaat South Dakota hatten Glück.
PaläontologieEin T-Rex fürs Wohnzimmer
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Dinosaurierknochen gehören ins Museum? Nicht unbedingt in den USA: In New York soll bei Sotheby's ein Tyrannosaurus-Schädel für 20 Millionen Dollar versteigert werden. Die Wissenschaft gerät damit in ein Dilemma.
Von Hubert Filser
