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Borkenkäfer-Plage:"Die Fichte hat keine Zukunft mehr"

Waldwandel im Nationalpark Harz

Wanderer gehen auf dem Berg Achtermann im Harz durch einen Fichtenwald, der nach einem Borkenkäferbefall abgestorben ist.

(Foto: dpa)

Die trockenen Sommer setzen dem Wald in Deutschland zu. Vor allem die Fichte leidet unter der Hitze, die der Borkenkäfer mag - eine ungute Kombination, die die Wälder Mitteleuropas verändern wird.

Hübsch ist er nicht, der braune, behaarte Buchdrucker, der von oben betrachtet aussieht, als habe er keinen Kopf. Besonders bedrohlich wirkt das kleine Insekt aber auch nicht. Dabei verbreitet das Tier, besser bekannt als Borkenkäfer, derzeit Angst und Schrecken - zumindest unter Menschen, die irgendwie mit dem Thema Wald zu tun haben. "Ich kann mich nicht erinnern, dass die Situation jemals so dramatisch war", sagt Jörg Müller, Tierökologe an der Universität Würzburg und Mitautor einer gerade erschienen Studie über den Buchdrucker (Ips typographus) in Zeiten des Klimawandels ("Trends in Ecology and Evolution").

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