Kernfusion:"Von einer Nettostromerzeugung sind wir noch sehr weit entfernt"

Kernfusion: Ein Techniker prüft eine Optik in der Trägerstruktur des Vorverstärkers im Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien.

Ein Techniker prüft eine Optik in der Trägerstruktur des Vorverstärkers im Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien.

(Foto: Damien Jemison/dpa)

Nachdem bei einem Fusionsexperiment in Kalifornien erstmals ein Energieüberschuss erzielt wurde, rechnen manche umgehend mit einem Kraftwerk. Aber da gibt es ein Missverständnis, sagt Fusionsforscher Klaus Hesch.

Interview von Marlene Weiß

Ergebnisse aus der Grundlagenforschung werden selten von der US-Energieministerin persönlich präsentiert. Aber am Dienstag trat Jennifer Granholm stolz vor die Presse, um einen Erfolg am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) in Kalifornien zu feiern, und "ein Durchbruch, der in die Geschichtsbücher eingehen wird" war noch unter den bescheideneren Formulierungen. Den Forscherinnen und Forschern ist es nach eigenen Angaben gelungen, bei einem Fusionsexperiment mehr Energie zu gewinnen, als zur Auslösung der Reaktion hineingesteckt wurde.

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