Tsunami im Mittelmeer:Die große Welle

Tsunami im Mittelmeer: Ein Team um Franck Goddio vom Europäischen Institut für Unterwasserarchäologie entdeckte diese Statue eines Isis-Priesters im untergegangen Osthafen von Alexandria.

Ein Team um Franck Goddio vom Europäischen Institut für Unterwasserarchäologie entdeckte diese Statue eines Isis-Priesters im untergegangen Osthafen von Alexandria.

(Foto: Christoph Gerigk©Franck Goddio/Hilti Foundation/www.franckgoddio.org/Christoph Gerigk©Franck Goddio/H/)

Wütende Blitze, schreckliches Erdbeben, tödlicher Tsunami an den Stränden des Mittelmeers: Eine gewaltige Katastrophe vor gut 1600 Jahren hinterlässt bis heute Spuren. Was war der Auslöser - und könnte das wieder passieren?

Von Hans Holzhaider

Am 21. Juli des Jahres 365 n. Chr. brachen Tod und Zerstörung über die Länder im östlichen Mittelmeerraum herein. Ammianus Marcellinus, der letzte bedeutende Geschichtsschreiber des Römischen Imperiums, hat darüber berichtet. Das Reich steckte zu dieser Zeit in einer tiefen Krise. Im Westen versuchte Kaiser Valentinian, die Rheingrenze gegen die anstürmenden Germanen zu halten. In Britannien standen die römischen Legionen im Abwehrkampf gegen Pikten, Scoten und Sachsen. Im Osten musste sich Valentinians Bruder und Mitregent Valens der persischen Sassaniden und der Goten erwehren und zu allem Überfluss auch noch die Revolte des Usurpators Procopius niederschlagen.

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