Wissenschaft:Programm zur Erforschung des Dorsch-Schwundes vorgestellt

Kormorane sitzen in Ufernähe auf Steinen in der Ostsee. (Foto: Marcus Brandt/dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Lübeck (dpa/lno) - In einer groß angelegten Studie sollen Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen die Rolle des Kormorans beim Rückgang der Dorschbestände in der westlichen Ostsee erforschen. „Wir unterstützen die Wissenschaft in ihrem Bemühen, weitere Ursachen dieser besorgniserregenden Entwicklung aufzuklären“, sagte Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister Werner Schwarz (CDU) bei der Vorstellung des Projektes am Montag in Lübeck. Finanziert wird die Studie vom Landwirtschaftsministerium, das dafür insgesamt 758.000 Euro zur Verfügung stellt.

In dem auf vier Jahre angelegten Forschungsprojekt wollen Experten des Instituts für Binnenfischerei Potsdam-Sacrow und des Thünen- Instituts für Ostseefischerei sowie weiterer Forschungseinrichtungen untersuchen, in welchem Ausmaß Dorsche zur Nahrung der Kormorane im Küstenbereich beitragen. Dabei soll nicht nur die Situation in Schleswig-Holstein, sondern auch in Mecklenburg-Vorpommern und in Dänemark untersucht werden. Auch dort sei der Dorschbestand stark zurückgegangen, ohne dass ein Grund dafür ersichtlich sei, sagte Schwarz.

© dpa-infocom, dpa:231127-99-91943/4

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