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Wirecard:Liebesgrüße aus Bad Vöslau

Jan Marsalek wird mit einem internationalen Haftbefehl gesucht.

(Foto: Daniel Bockwoldt/DPA; Grafik: SZ)

Am Abend des 18. Juni wähnten manche Jan Marsalek bereits auf dem Weg nach Moskau. Dabei saß der flüchtige Ex-Wirecard-Vorstand noch mit einem österreichischen Ex-Agenten in München beim Italiener. Wurde dort die Flucht geplant?

Von Cathrin Kahlweit, Frederik Obermaier, Jörg Schmitt und Jan Willmroth

Der Mann, der am frühen Abend des 19. Juni auf dem Privatflughafen Vöslau-Kottingbrunn aus dem Taxi steigt, trägt nicht mehr bei sich als einen Koffer und einen Seesack. Das Flugfeld, 35 Autominuten südlich von Wien, ist klein und diskret. Wer von der Autobahn abbiegt, fährt durch ein Gewerbegebiet, kurvt anschließend durch ein paar Hundert Meter Grünland. Dann ein Tower, ein paar Hangars, ein kleines Restaurant. Ein Ort, an den sich nur selten Besucher verirren.

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