Traumjobs - so sind sie wirklich:"Es ist leicht, Astronaut zu sein, aber es ist sehr schwer, Astronaut zu werden"

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Traumjobs - so sind sie wirklich: Belohnung für jahrelanges Training: Esa-Astronaut Matthias Maurer konnte sich nicht sattsehen, als er von der Cupola der Raumstation ISS auf die Erde schaute.

Belohnung für jahrelanges Training: Esa-Astronaut Matthias Maurer konnte sich nicht sattsehen, als er von der Cupola der Raumstation ISS auf die Erde schaute.

(Foto: Matthias Maurer/Nasa/Esa/dpa)

Matthias Maurer hat ein halbes Jahr lang auf der ISS gearbeitet und geforscht. Seine Erwartungen an den Job haben sich erfüllt - nur mit einem hatte er nicht gerechnet.

Von Dieter Sürig

Traumjobs

Die SZ-Serie "Traumjobs - so sind sie wirklich" erklärt, wie Berufe wie Feuerwehrmann, Meeresbiologin oder Schauspieler wirklich sind. Was kann man verdienen? Wie sind die Arbeitsbedingungen? Wie erfüllend ist das? Alle Folgen finden Sie auf dieser Überblicksseite.

Es gab tatsächlich diesen Moment im All, in dem sich der deutsche Astronaut Matthias Maurer wie in einem Hollywood-Film fühlte: "Da hat uns die Nasa nachts angefunkt, dass wir in ein paar Stunden Gefahr laufen, mit Weltraumschrott zu kollidieren", erzählt er. Das war drei Tage nach seiner Ankunft auf der Raumstation ISS im November 2021. Russland hatte einen eigenen Satelliten abgeschossen, die Trümmerteile bedrohten die ISS. "Wir alle hatten unseren 'Gravity'-Moment dort oben", sagt Maurer in Anspielung auf den Film, in dem Sandra Bullock und George Clooney als Astronauten im Erdorbit Trümmer eines russischen Satelliten um die Ohren fliegen. Maurer musste aus Sicherheitsgründen wieder zurück in die Space-X-Kapsel, mit der er gekommen war. Alles verlief glimpflich, "unsere größte Sorge war eigentlich, dass unsere Mission schon wieder zu Ende sein könnte".

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